Stadtteile

Ein positives „Multi-Kulti“

Am Stand des Jugendamtes ging es sehr bunt zu.

Am Stand des Jugendamtes ging es sehr bunt zu.

Foto: Christoph Karl Banski

Moers.   Am Wochende wurde in Meerbeck gleich doppelt gefeiert. Die Gemeinde wurde 110 Jahre alt und auch der Verein „100 Jahre Kolonie Meerbeck“, konnte sich über sein zehnjähriges Jubiläum freuen. Dies wurde zum Anlass genommen, ein ausgelassenes Stadtteilfest auf dem Eupener Platz zu feiern.

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Am Wochenende wurde in Meerbeck gleich doppelt gefeiert. Die Gemeinde wurde 110 Jahre alt und auch der Verein „100 Jahre Kolonie Meerbeck“, konnte sich über sein zehnjähriges Jubiläum freuen. Dies wurde zum Anlass genommen, ein ausgelassenes Stadtteilfest auf dem Eupener Platz zu feiern.

Vorsitzender des Vereins und – gemeinsam mit dem Internationalen Kulturkreis Moers (IKM) und der Werbegemeinschaft – Veranstalter Frank Liebert zeigte sich zufrieden und stolz über das vielseitige Programm. 20 Vereine, alle Mitglieder des großen Jubiläumsvereines, haben mit Hilfe von Sponsoren dieses Fest auf die Beine gestellt. Info- und Aktionsstände, Kindertrödel und ein buntes Bühnenprogramm sowie viele Leckereien, wurden den Besuchern geboten.

Auch Bürgermeister Christoph Fleischhauer machte dem Stadtteil seine Aufwartung. Er hält das Engagement der Vereine nicht für selbstverständlich und lobte es dafür um so mehr: „Meerbeck lebt von seinen Menschen und den verschiedenen Kulturen. Dies merkt man auch hier auf dem Stadtfest. Ein positives ‘Multi-Kulti’, erklärte der Bürgermeister.

So sieht es auch Frank Liebert. „Das ehrenamtliche Engagement zeichnet diesen Stadtteil aus, es gibt kein spezielles Highlight. Dass es zu diesem Fest kam, ist Highlight genug.“

Für die Kinder des Johannes-Kindergartens war es ebenfalls etwas Besonderes, auf der Bühne zu stehen und ihre Lieder vorzutragen. Stolz war auch Cornelia Holste, Leiterin der Meerbecker Einrichtung, über den gelungenen Auftritt ihre Schützlinge.

Der Karnevalsverein aus Meerbeck, die KG Lusticana-Barbara, war ebenfalls vertreten. Mit ihrem Stand wollten die Jecken zusätzlich für Nachwuchs werben. Der seit 1978 bestehende Verein findet es gut, dass es solch ein Fest der Vereine gibt. „Es ist eine schöne Gelegenheit, mit den anderen Vereinen in Kontakt zu kommen. Man kennt sich immer nur vom Sehen“, so der Vize-Präsident Holger Grunert.

Viele Besucher genossen die gemütliche Atmosphäre. „Ich bin gerne gekommen, außerdem ist es schön, dass die Kinder so integriert wurden“, sagt der Moerser Michael Hinkelmanns. Die Meinungen vieler waren eindeutig: Das Fest der Vereine sollte es öfter geben.

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