Innenstadt Moers

Ende 2020 soll das Moerser Schloss in neuem Glanz erstrahlen

Das Moerser Schloss.

Das Moerser Schloss.

Foto: Volker Herold / FUNKE Foto Services

Moers.  Für den neuen Schlossplatz rechnet die Stadt mit elf Monaten Bauzeit, ein Unternehmer ist noch nicht gefunden. Im Schlosshof gibt es Probleme.

In nur elf Monaten Bauzeit soll das Moerser Schloss in neuem Glanz erstrahlen. Ende 2020 sollen die Erdarbeiten für den neuen Schlossplatz abgeschlossen sein. Wer die Arbeiten durchführen soll, ist allerdings noch unklar. Im Schlosshof sind die Arbeiten zurzeit ins Stocken geraten.

Bis Januar ist die Enni Stadt & Service mit Tiefbauarbeiten für Schmutz und Regenwasserkanäle an der Reihe. Für die laufenden Arbeiten am Regenwasserkanal sind vier Wochen eingeplant. Anschließend beginnt der zweite Bauabschnitt, der Arbeiten an Kanälen und Hausanschlüssen in Teilbereichen des Kastells vorsieht. Im dritten und letzten Abschnitt arbeitet Enni auf Höhe Terheydenhaus, an der Henriette und am Pulverhaus vorbei in den Park hinein (etwa neun Wochen).

Im Februar sollen die eigentlichen Arbeiten rund ums Schloss beginnen, wie Stefan Oppermann von der Stadt Moers am Mittwoch im Kulturausschuss sagte. Bis zur Jahresmitte 2020 wird es um die Aufwertung der Bereiche westlich, südlich und östlich des Schlosses gehen, bis übernächsten Dezember dann um die Flächen an der Henriette und am Terheydenhaus. Im Frühjahr 2021 schließt sich die Begrünung an.

Unverständnis für die Dauer der Planungen

Für das Projekt sind 2,25 Millionen Euro veranschlagt. Noch gibt es laut Oppermann keinen Unternehmer, der die Arbeiten ab dem Februar kommenden Jahres durchführt. Ausschreibungen für die Teilbereiche seien für diesen November vorgesehen. Die Gestaltung des Schlossplatzes war im März 2018 einstimmig beschlossen worden. Im Kulturausschuss äußerten Carmen Weist (SPD), Gudrun Tersteegen (Grüne) und Heinz-Gerd Hackstein (CDU) Unverständnis für die Dauer der Planungen und die Vergabe. Derweil geht es im Schlosshof erst einmal nicht weiter. Nach dem Abriss der Remise haben Untersuchungen ergeben, dass die Gründung des geplanten Gebäudes schwierig ist. Die Stadt kann nicht ausschließen, dass das angrenzende Kindergartengebäude vielleicht sogar mit baulichen Maßnahmen zusätzlich gesichert werden muss. Ein zweites Gutachten soll möglichst bald Klarheit über den Grund bringen. Dann steht auch fest, wie teuer die Arbeiten werden.

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