Kommentar

Enni-Konzept ist eine gute Grundlage für ein sauberes Moers

Matthias Alfringhaus

Matthias Alfringhaus

Foto: Erwin Pottgiesser / FUNKE Foto Services

Probleme mit wilden Müllkippen gibt es in Moers schon lange, jetzt handelt die Enni Stadt & Service. Gut so, meint Matthias Alfringhaus.

Immer wieder bekommt die Redaktion Hinweise auf wilden Müll. Die Beschwerden werden gern mit Fotos ergänzt, die ein Problem in Moers bezeugen, das nicht ausschließlich ein Moerser Problem ist: Wilde Müllkippen. Schon 2015 hat die NRZ über das Thema berichtet. Eine Million Euro, so die Nachricht, kostet die Enni die Beseitigung von wildem Müll im Jahr. Natürlich wirken sich die Kosten auch auf die Gebühren aus, die Gemeinschaft bezahlt also das Fehlverhalten der Müll-Sünder mit.

Deshalb ist es nur folgerichtig, dass die Enni jetzt ein Konzept mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen umsetzen will. Alle diese Maßnahmen sind gründlich überlegt und fußen auf einer repräsentativen Befragung, sie reichen von Aufklärung und Information bis zur Repression. Letztere ist offenbar notwendig, um diejenigen zu beeindrucken, die meinen, sie könnten ihren Müll zu Lasten der Allgemeinheit entsorgen. Die Grundlage für ein sauberes Moers ist mit dem Konzept geschaffen.

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