Erneut viele Besucher auf Laga-Baustelle in Kamp-Lintfort

Auch bei der zweiten öffentlichen Baustellenführung herrschte starker Andrang.

Auch bei der zweiten öffentlichen Baustellenführung herrschte starker Andrang.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  Wieder kommen viele Besucher zur Laga-Baustellenführung in Kamp-Lintfort. Sie erfahren, dass der trockene Sommer auch dort zu Verzögerungen führt.

Graue Wolken verdecken den Himmel. Der Boden ist uneben, es dominieren Schotter, Steine und Erde. Bagger stehen herum, mehrere Stapel aus Pflastersteinen sowie Container. Eine große Gruppe von Menschen läuft einem Mann in gelber Warnweste hinterher, der in ein Mikro spricht. Der Mann ist Heinrich Sperling. Er erzählt von der noch freien Fläche, die nach der Laga bebaut werden soll.

Zum zweiten Mal führen die beiden Landesgartenschau-Geschäftsführer Heinrich Sperling und Martin Notthoff Besucherinnen und Besucher im Rahmen einer öffentlichen Führung über die Laga-Baustelle im Zechenpark. „Es war zu erwarten, dass nicht so viele Besucher wie bei der ersten Führung kommen. Die größte Neugier haben die damals rund 800 Leute beim ersten Mal gestillt“, sagt Martin Notthoff während er, den mobilen Lautsprecher in den Händen, mit der Gruppe mitläuft. „Wir hatten für heute mit 150 bis 200 Leuten gerechnet, aber es sind wieder deutlich mehr. Das zeigt uns, dass das Interesse der Bürger und auch der Nachbarn nach wie vor sehr groß ist.“

Aus dem Lautsprecher tönt die Stimme von Heinrich Sperling: „Sie sehen jetzt viele braune Flächen. Wir haben leider erst jetzt die Möglichkeit, wirklich Rasen anzulegen.“ Weil der Sommer so trocken war, habe die Arbeit Probleme bereitet, doch jetzt komme der Rasen gut durch, so Sperling. Was den Zeitplan angeht, sei alles noch in Ordnung. Auch, wenn es viel Vorstellungskraft braucht, sich bei den vielen Erdhaufen einen fertigen Park mit Tiergehegen, Spielplatz, Promenade und vor allem farbenfrohen Blumenbeeten vorzustellen. „Wir haben eine Kontrolle der Bauzeiten und da arbeiten wir mit einem Ampelsystem und auf Rot steht noch nichts“, so Sperling.

Für alle Interessierten findet eine voraussichtlich letzte Führung am 6. Oktober statt. Ab dem 11. November gibt es eine erneute Sonderaktion, bei man Dauerkarten für 85 Euro für die Landesgartenschau erwerben kann.

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