Bauernmarkt

Erster Markt der Möglichkeiten in Neukirchen-Vluyn

Foto: Arnulf Stoffel

Neukirchen-Vluyn.   Am Donnerstag haben sich die Besucher des Bauernmarktes im Dorf Neukirchen an verschiedenen Ständen durchprobieren können. Es gab auch Körner.

Ein wenig ungemütlich ist es schon gewesen bei der Premiere des Marktes der Möglichkeiten. Rechtzeitig zum Beginn des Bauernmarktes hat der Himmel seine Schleusen geöffnet. Aber dafür gab es an den Ständen Leckeres zum Probieren. Die Frauen der Dorfmasche haben an ihrem Stand frische Reibekuchen gebacken, „selbstverständlich mit selbstgemachtem Apfelmus“, wie es hieß.

„Regionales Superfood“ lautete der Titel der ersten Veranstaltung einer neuen Reihe, die den Bauernmarkt jeweils am ersten Donnerstag eines Monats bereichern soll.

Themenschwerpunkt: Backen

Silke Grütges und ihre Kollegen vom Raiffeisenmarkt Niep haben ihren Stand ein paar Meter weiter aufgebaut. Themenschwerpunkt an diesem Nachmittag: Backen. Hier gab es umfassende Informationen über Körner und Müslis. Angeboten wurden auch Backmischungen, Rübenkraut und Marmeladen. Um kurz vor halb drei kamen Denise Lachnitt und ihre Schmetterlinge von der Kita Diesterwegstraße vorbei. „Unser Halbjahresthema ist ‘Fit durch den Tag’“, erklärt die Erzieherin.

Die Vorschulkinder hatten sich am Morgen damit beschäftigt, welche Zutaten für einen Apfelkuchen notwendig sind, und nun sind neben den Schmetterlingen auch Bienen, Mäuse und Eulen auf dem Bauernmarkt unterwegs gewesen. Mitsamt Erzieherinnen, versteht sich. Ebenfalls am Ort: ein Vertreter von Agasaat und zwei von Rossmann, die Smoothies und Müsli zum Probieren anboten.

Wie Marion May-Hacker von der Stadtverwaltung erklärt, soll das neue Angebot neugierig machen und die Kommunikation fördern. Der Bauernmarkt ist in den vergangenen Jahren zunehmend übersichtlicher geworden. Verschiedene Anbieter kamen nicht mehr. „Meistens mangels Umsatz“, vermutet der Sprecher des Bauernmarktes, Arne Weißenfels. Mit dem derzeitigen Standort auf dem Platz vor dem Erziehungsverein ist er nicht unzufrieden.

Nächste Schwerpunkte stehen fest

„Die Leute fahren hier mit dem Auto lang und können uns sehen“, sagt er. Und ja, die Sanierung des Dorfes ist nicht spurlos am Bauernmarkt vorüber gegangen. Allerdings wirkt sich offenkundig der Edeka-Markt positiv aus.

Die Schwerpunkte für die nächsten Monate stehen fest. Im März soll es einen Upcylingworkshop am Rande des Bauernmarktes geben. Dabei wird es darum gehen, Hochbeete selber zu bauen. Im April stehen Spiele auf dem Programm. Initiativen und Gruppen, die Lust haben, sich am Markt der Möglichkeiten zu beteiligen, melden sich bei der Quartiersmanagerin Jasmin Mannarino im Projektzimmer.

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