Stadtentwicklung

Es gibt Umbaupläne für den Raiffeisenmarkt in Niep

Foto: OELKER, Peter

Neukirchen-Vluyn.   Der Raiffeisenmarkt in Niep soll neu strukturiert werden. Dazu befindet der Ausschuss für Stadtentwicklung über die Innenbereichssatzung in Niep.

Der Raiffeisenmarkt in Niep soll neu strukturiert werden. „Wir wollen den Markt kundenfreundlicher machen“, erklärt Geschäftsführer Thomas Ketelaers auf Nachfrage der NRZ. Der Geschäftsführer spricht darüber hinaus davon, dem „modernen Einkaufserlenbnis“ Rechnung tragen zu wollen. Sowohl „das Sortimentsangebot als auch die Warenpräsentation“ soll „stärker an den Kundenwünschen“ orientiert werden, heißt es in einer Vorlage für die nächste Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung. Planungen lägen bereits vor, heißt es weiter in der besagten Vorlage.

„Aber erstmal müssen dafür die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden“, sagt der Geschäftsführer des Marktes, Thomas Ketelaers weiter. Das soll in der Sitzung des Fachausschusses am Mittwoch, 15. November, passieren. Auf der Tagesordnung steht die 1. Änderung der Innenbereichssatzung Niep. Denn darum geht es planungsrechtlich.

Für die kleineren Siedlungsansätze im Stadtgebiet sind in der Vergangenheit Innenbereichs- und Außenbereichssatzungen erlassen worden. Daran orientieren sich die Bebauungsmöglichkeiten.

Wie es vonseiten der Stadt heißt, ist das Gelände der Raiffeisen Handelsgesellschaft bisher nicht in die Innenbereichssatzung einbezogen worden. „Es wurde angenommen, dass es nicht maßstabsbildend für die Entwicklung der Ortslage sei und die bauliche Entwicklung auf dem Gelände abgeschlossen wäre“, lautet die Erklärung.

Mit Blick auf die höchstrichterliche Rechtsprechung sei es nunmehr aber möglich, das Gelände in den „sogenannten §34er-Bereich“ einzubeziehen, also in den Innenbereich. Zumal – wie sich jetzt zeigt – die bauliche Entwicklung auf dem Gelände eben nicht abgeschlossen ist. Vielmehr soll der Markt zukunftsfähig aufgestellt werden. „Wir wollen auch Arbeitsplätze erhalten“, betont Ketelaers.

Es werde nicht „zu baulich-räumlichen Veränderungen von Niep führen“, heißt es in der Vorlage. Somit sind keine wesentlichen Auswirkungen im Sinne der städtebaulichen Ordnung zu erwarten.

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