Hilfe

Es gibt wirklich noch „gute Nachbarn“

Ehrenamtliche Helfer in Meerbeck: (von links) Sevket Aslan, Thomas Heinelt, Uwe Neidling und Martin Sell Foto: Ulla Michels

Ehrenamtliche Helfer in Meerbeck: (von links) Sevket Aslan, Thomas Heinelt, Uwe Neidling und Martin Sell Foto: Ulla Michels

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Moers.Jeder kennt das: Die al­te Couch soll jetzt runter zum Sperrmüll – aber wer hilft beim Tragen? Vier Meter Gardine aufzuhängen ist schwierig – so ganz ohne Hilfe. Das Regal soll an die Wand – aber es ist niemand mit einer Bohrmaschine zur Stelle. Überall im Alltag lauern kleine Probleme, die sich ohne Hilfe kaum lösen lassen. Wohl dem, der einen hilfsbereiten Nachbarn hat.

Und wer keinen hat, der kann sich jetzt einen bestellen, zumindest in Meerbeck, wo die evangelische Kirchengemeinde, die IGBCE-Ortsgruppe und der SCI die „Nachbarschaftswerkstatt“ ins Leben gerufen habe. Zehn gestandene Männer sind es, die nun als Heinzelmännchen unterwegs sind und allen helfen, die um Hilfe bitten. Sie sind die guten Nachbarn, die in der heutigen Zeit so manchem fehlen.

Zehn gestandene Männer
suchen nach Aufgaben

„Alle 14 Tage treffen sie sich und verteilen die Aufgaben“, so Frank Liebert vom SCI. Die zehn Männer aus der Nachbarschaftswerkstatt haben zu­meist Handwerker auf dem Pütt gelernt, kennen sich aus mit Werkzeug, können zu­packen, wenn’s sein muss. Sie sind gelernte Schlosser oder Elektrosteiger, auch Hobbytischler. Sie helfen bei Problemen im und am Haus, aber: „Ausgeschlossen sind alle Ar­beiten, für die man Handwerker be­stellen müsste“, so Liebert. Einen tropfenden Wasserhahn reparieren die guten Nachbarn gern, aber wer eine Küche installiert haben will, der ist bei ihnen an der falschen Adresse.

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