Stadtentwicklung

Es wird viel passieren bis zur Gartenschau in Kamp-Lintfort

Zum Neujahrsempfang in der Stadthalle begrüßte Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt die Gäste.

Foto: Gerd Hermann

Zum Neujahrsempfang in der Stadthalle begrüßte Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt die Gäste.

Kamp-Lintfort.   Beim Neujahrsempfang machte die Verwaltung deutlich, dass Kamp-Lintfort im heftigen Wandel ist. Und das tat sie mit großem Selbstvertrauen.

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Nur keine falsche Bescheidenheit. Der Neujahrsempfang der Stadt Kamp-Lintfort geriet ein wenig zur Leistungsschau. Mit einem Film und diversen Diaspots legte die Verwaltung Rechenschaft ab darüber, was in der Stadt alles in Bewegung ist. Und da konnte einem schon fast schwindelig werden, nicht nur weil der filmische Überflug über den Wandelweg im Zeitraffer von A nach B hetzte.

Eine Karte nach der anderen spielte die Verwaltung aus. Als da wären: Das Projekt Schirrhof, in den 6,6 Millionen Euro fließen, um aus der ehemaligen Ausbildungsstätte eine Kita, ein Familienzentrum und das Zentrum für Bergbautradition zu machen. Das Tiergehege, das zur

Laga fertig sein wird und danach bleiben soll, mit Streichelzoo und pädagogischem Ansatz. Der Quartiersplatz rund um die Zechentürme, der – vier mal so groß wie der Prinzenplatz – auch nach der Laga Treffpunkt und Veranstaltungsort bleiben soll. Die Ertüchtigung des Zechenturms als Aussichtspunkt. Das Green Fab Lab der Hochschule, das Kino (fertig im dritten Quartal, heißt es), die Niederrhein- Bahn, die nach der Laga Kamp-Lintforter in weniger als 30 Minuten nach Duisburg bringen soll, der Wohnmobilstellplatz, der neu gestaltete Wandelweg und der Ausbau des „Paradiesgartens“ am Fuße des Klosters.

Die Stadt denkt nicht nur an die Landesgartenschau

Dann holten alle mal kurz Luft. „Und damit Sie nicht glauben, die Stadt denkt nur an die Laga, zeigen wir auch, was sonst noch auf dem Programm steht“, erläuterte Bürgermeister Christoph Landscheidt, der sich eine lange Rede sparte.

Weiter ging es mit Ausbau und Sanierung der Kitas und Schulen, der technischen Sanierung der Stadthalle, dem Neubau des Vereinsgebäudes Kamp, dem Bau des Rathausquartiers anstelle der Bunten Riesen, der

Mitteilung, dass fast alle Gewerbeflächen belegt sind, aber man sich kümmert, 170 Hektar auf Rossenray erschließen zu können, die Neubaugebiete, dem Ausbau des Breitbands, sowie einer ersten bildlichen Darstellung der möglichen Pläne für den neuen Rewe-Markt in der Altsiedlung und der Mitteilung, mehr geförderten Wohnraum zu bauen.

Puh. Es gibt Neujahrsempfänge, die haben eine geringere Mitteilungsdichte. Die Verwaltung machte deutlich: Hier will eine Stadt von unter Tage nach oben – und zwar ganz wacker.

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