Natur

Fachleute stellen Rußrindenkrankheit erstmals in Moers fest

Ein von der Rußrindenkrankheit befallener Baum.

Ein von der Rußrindenkrankheit befallener Baum.

Foto: Uwe Möller / FUNKE Foto Services

Moers.  Enni: Die Pilzsporen können auch für Menschen gefährlich werden. 80 Bäume sind betroffen. Die Fällarbeiten in zwei Wäldchen beginnen schon bald.

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Erstmals ist die gefürchtete Rußrindenkrankheit in Moers festgestellt worden – das hat Folgen.

Baumkontrolleure der Enni Stadt & Service haben die Rußrindenkrankheit nun auch in der Grafenstadt festgestellt. 60 befallene Bäume müssen mit Unterstützung einer Fachfirma im Wäldchen hinter dem Sportplatz in Asberg und 20 weitere in dem Wäldchen an der Bergstraße gefällt werden. Die Arbeiten hinter dem Sportplatz beginnen am Samstag, 24. August, und dauern hier etwa drei Arbeitstage.

Danach zieht die Truppe für zwei Tage weiter zur Bergstraße. Weil die Pilzsporen auch für den Menschen gefährlich werden können, muss die Enni die beiden Waldstücke während der Arbeiten absperren. „Es tut mir in der Seele weh, dass wir auf einen Schlag so viele Bäume verlieren. Aber es gibt keine Alternative“, bedauert Harry Schneider, bei der Enni-Teamleiter für die Grünpflege.

Ursache der Erkrankung ist der trockene Sommer 2018

Die Rußrindenkrankheit ist eine Pilzerkrankung an Ahornbäumen, die 2005 zum ersten Mal in Deutschland aufgetreten ist und sich nun auch am Niederrhein ausbreitet. So mussten auch die Nachbarkommunen bereits einige betroffene Bäume fällen. „Ursache für den Pilzbefall ist der extrem trockene Sommer im Vorjahr, der die Bäume geschwächt hat“, erklärt Schneider.

Fragen beantwortet die Enni unter der kostenlosen Service-Hotline 0800 / 222 1040.

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