Feuerwehr

Feuerwehr Rheurdt löscht brennendes Auto am Waldrand

Symbolbild Feuerwehr.

Symbolbild Feuerwehr.

Foto: Hendrik Steimann / FFS

Rheurdt.  In Nähe der Schaephysener Sportanlagen ist ein Auto in Brand geraten. Der Fahrer des Wagens brachte sich in Sicherheit und rief die Feuerwehr.

Am Freitagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Rheurdt zu einem Pkw-Brand in die Nähe der Schaephuysener Sportanlagen gerufen. Auf einer Verlängerung der Straße Am Sportplatz war ein Auto des Fabrikats Ford Fusion aus bislang ungeklärter Ursache während der Fahrt in Brand geraten. Das teilt die Feuerwehr mit.

Der Fahrer stoppte demnach die Fahrt, brachte sich sofort in Sicherheit und alarmierte die Feuerwehr. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Wagen bereits in Vollbrand. Die Flammen drohten zu diesem Zeitpunkt auf angrenzendes Busch- und Baumwerk überzugreifen. Durch einen Trupp unter Atemschutz wurde nach Feuerwehrangaben zunächst die Ausbreitung des Feuers auf den Wald erfolgreich verhindert und schließlich die Brandbekämpfung am Fahrzeug mit der sogenannten „Schaum-Pistole“eingeleitet. Das Schaum-Wasser-Gemisch eignet sich durch seine erstickende und kühlende Wirkung perfekt, um etwaige Fahrzeugbrände, bei denen Metall- und Kunststoffteile mit einer großen Hitzeentwicklung verbrennen, abzulöschen, erklärt die Feuerwehr.

In entlegenen Waldgebieten stellt die fehlende Wasserversorgung die Feuerwehr vor eine Herausforderung. Da keine Hydranten oder Brunnen zur Verfügung stehen und die Wassertanks der Fahrzeuge allmählich leer liefen, wurde ein Fahrzeug der Löscheinheit Rheurdt eingesetzt, um weiteres Löschwasser bereitzustellen. Nach etwa 20 Minuten konnte „Feuer aus“ gemeldet werden, es folgten Nachlösch- und Aufräumarbeiten. Am Auto entstand Totalschaden. Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte mit 6 Fahrzeugen rund 90 Minuten im Einsatz.

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