Feuerwehr

Feuerwehrchef aus Neukirchen-Vluyn sieht Grund zur Freude

Die Löschgruppe Niep hatte sich beim Brandschutztag gezeigt (Aufnahme von Mai 2019).

Die Löschgruppe Niep hatte sich beim Brandschutztag gezeigt (Aufnahme von Mai 2019).

Foto: Ulla Michels / FUNKE Foto Services

Neukirchen-Vluyn.  In Neukirchen-Vluyn gibt’s bei der Jugendfeuerwehr eine Warteliste. Eine neue Drehleiter wird gekauft. Und die Verteilung von Geldern steht fest.

Für die Freiwillige Feuerwehr gibt es seit kurzem finale Klarheit darüber, wie die Aufwandsentschädigungen verteilt werden sollen. Der Rat der Stadt hatte in seiner jüngsten Sitzung einvernehmlich darüber befunden. Dabei geht es um eine zu verteilende Summe in Höhe von 14.400 Euro jährlich.

Laut Auflistung verteilt sich das Geld wie folgt: jeweils 1400 Euro für die Löschzüge Neukirchen und Vluyn, je 1200 Euro für die Löschgruppen Niep und Rayen, 1000 Euro für die Jugendfeuerwehr und 500 Euro für die Ehrenabteilung. Weitere 7700 Euro verteilen sich auf die Kameradschaftskassen.

Der im Vergleich zu den Vorjahren höhere Betrag ergibt sich aus der zwischenzeitlich vorgenommenen Anpassung der zu Grunde liegenden Sätze der Entschädigungsverordnung für kommunale Mandatsträger. Die beschlossene Variante berücksichtigt nicht nur die Wehrleitung. Das hatte die Politik so vorgegeben.

Es gibt eine Warteliste

Erfreuliches gibt es von Feuerwehrchef Lutz Reimann über die Jugendfeuerwehr zu berichten. Die habe man auf 40 Mitglieder aufstocken können. Reimann: „Und wir haben immer noch eine Warteliste, das ist ein gutes Zeichen.“

Reimann ist gerade dabei, die nächste Wehrversammlung vorzubereiten. Diese ist für Anfang November terminiert. Die Politik hatte erst kürzlich die Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans (BBPL) sowie den Jahresbericht der Wehrleitung auf der Tagesordnung. Wie Feuerwehrchef Reimann sagt, ist vieles aus der Fortschreibung des BBPL 2015 abgearbeitet und umgesetzt.

Einpendelnde Kameraden helfen aus

Als sehr positiv wertet er es, dass tagsüber einpendelnde Feuerwehrangehörige anderer Kommunen bei den hiesigen Einsetzen der freiwilligen Feuerwehr einbezogen werden können und nannte ein Beispiel aus der Stadtverwaltung.

Gerade erst hatte der Haupt- und Finanzausschuss der Ersatzbeschaffung einer Drehleiter zugestimmt. Diese war ursprünglich erst 2021 vorgesehen, soll jetzt aber schon im nächsten Jahr erfolgen. Die Notwendigkeit wurde gesehen, weil das derzeitige Fahrzeug eine „überdurchschnittliche Zahl an Betriebsstunden“ habe. Es weise „erhebliche Mängel“ auf. 2021 stehe die turnusmäßige Inspektion an. Eine Neuanschaffung sei allein aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll, hieß es. (sovo)

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