Freibad

Finanzielle Punktlandung beim Moerser Freibad

Sind noch nicht in Betrieb. Aber bald.

Foto: Volker Herold

Sind noch nicht in Betrieb. Aber bald. Foto: Volker Herold

Moers.   Enni Sport und Bäder präsentiert dem Verwaltungsrat die Zahlen für die Sanierung von Eiswelt und Solimare. Sie könnten besser nicht sein.

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In Zeiten, in denen ausufernde Baukostensteigerungen, peinliche Planungspannen und jahrelange Verzögerungen bei Großprojekten an der Tagesordnung sind, haben die Ausführungen von Dirk Hohensträter, Geschäftsführer der Enni Sport und Bäder, schon fast Seltenheitswert. Sein Bauschlussbericht zur Eiswelt, zum Freibad Solimare und zum Aktivbad vor dem Enni Verwaltungsrat war von zwei Zahlen geprägt: Die geplanten Baukosten lagen im Jahre 2012 bei 17,15 Millionen Euro, die realen Baukosten bei Fertigstellung 2018 bei 17,115 Millionen Euro – eine finanzielle Punktlandung.

Einziger Wermutstropfen: Die Rutsche ist noch nicht fertig. In dieser Angelegenheit wollte sich Dirk Hohensträter nicht zeitlich festlegen lassen; erst wenn der TÜV-Stempel die Freigabe der Rutsche bestätige, werde er einen Eröffnungstermin nennen. Zu einer Zusage in anderer Sache ließ er sich indes hinreißen: Ja, es werde ab dem nächsten Jahr eine kleine Beach-Party im Solimare geben.

Was die Kundenzufriedenheit vielleicht noch ein wenig weiter nach oben treibt. Diese nämlich ist, ausweislich einer Kundenzufriedenheitsanalyse, sehr hoch. So werden beispielsweise im Solimare Sicherheit, Sauberkeit und Preis-Leistungsverhältnis als sehr gut bewertet, im Freizeitbad Neukirchen-Vluyn hingegen sieht das etwas anders aus. Dort bemängeln die Besucher den Reparaturstau, die häufig defekte Sauna, die Duschen sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis. Man verliere nach der letzten Erhöhung der Eintrittspreise in Neukirchen-Vluyn sogar Kunden, erklärte Hohensträter.

435 000 Euro für Friedhofssanierung

Was die Sanierung der Moerser Friedhöfe – ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung – angeht, so kam es durch den Verwaltungsrat zu einem einstimmigen Beschluss. Für die Sanierung der Torhäuser des Repelener Friedhofs sollen 250 000 Euro, für die barrierefreien Toiletten auf dem Meerbecker Friedhof 60 000 Euro, und für den Ausbau einer Lagerplatzfläche am Utforter Friedhof 125 000 Euro ausgegeben werden.

Aus dem Verwaltungsrat heraus wurde die Hoffnung geäußert, dass diese Maßnahmen doch wohl ohne eine Erhöhung der Friedhofsgebühren würden durchgeführt werden können. Lutz Hormes, Vorstand der Enni Stadt & Service Niederrhein AöR, erklärte hingegen, man werde den zur Verfügung stehenden Gebührenrahmen ausschöpfen müssen.

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