Aktionswoche

Fridays For Future startet Klimawoche in Neukirchen-Vluyn

Auf ähnlich viele Teilnehmer wie im Juli hoffen die Organisatoren bei der nächsten Fridays-For-Future-Demo am 20. September. Dann sind auch die Erwachsenen gefordert.

Auf ähnlich viele Teilnehmer wie im Juli hoffen die Organisatoren bei der nächsten Fridays-For-Future-Demo am 20. September. Dann sind auch die Erwachsenen gefordert.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Neukirchen-Vluyn.  Wenn das Klimakabinett in Berlin tagt, starten Aktivisten in Neukirchen-Vluyn eine Woche mit Demos, Vorträgen und dem symbolischen Klimatod.

Es wird das größte Programm sein, das die Fridays-For-Future-Organisatoren in Neukirchen-Vluyn bislang auf die Beine gestellt haben. Eine Woche lang möchten sie nahezu jeden Tag mit einer anderen Aktion auf den Klimawandel aufmerksam machen.

Los geht es am kommenden Freitag, 20. September. Während an diesem Tag in Berlin das Klimakabinett tagt, gehen die Fridays-For-Future-Aktivisten um Antonia Leffers um 16 Uhr wieder auf die Straße. Start ist auf dem Vluyner Platz, von dort geht es zum Rathaus. Antonia Leffers betont aber, dass sich die Demo nicht nur an Schüler, sondern auch an Erwachsene richtet: Man wolle so viele Menschen wie möglich auf die Straße holen.

Die Organisatoren laden zum symbolischen Sterben ein

Der Demonstrationszug am kommenden Freitag ist der Auftakt für eine Themenwoche, die Fridays For Future Deutschland an das Klimakabinett in Berlin und den Klimagipfel der Vereinten Nationen gekoppelt hat, der ab Montag, 23. September, in New York steigt. „#Week4Climate“ haben die Organisatoren die Aktionswoche genannt. Und entsprechend geht es mit Ausnahme des Sonntags im Tagesrhythmus weiter. Am Samstag stehen das achtköpfige Orga-Team und Mitstreiter zwischen 8 und 13 Uhr mit Infoständen auf dem Markt in Neukirchen und dem Vluyner Platz, der in der Woche gewissermaßen der klimatische Dreh- und Angelpunkt darstellt. Dort finden die meisten Veranstaltungen statt. Wie zum Beispiel am Montag, wenn es dort parallel zum Klimagipfel in New York ab 16 Uhr eine Kreidemalaktion gibt, die sich mit dem Klimawandel beschäftigt.

Dienstag geht es mit einem Greenpeace-Vortrag um 18 Uhr in der Aula des Julius-Stursberg-Gymnasiums an der Tersteegenstraße weiter. Christian Oslislo und Jana Möbius erklären dort, was in den kommenden Jahren passiert, wenn wir unser Verhalten nicht ändern, das am darauffolgenden Mittwoch geradezu fühlbar werden dürfte, wenn die Neukirchen-Vluyner Fridays-For-Future-Aktivisten um 16 Uhr zur Müllsammelaktion vor dem Rathaus treffen.

Eine große Kundgebung in Moers schließt die Aktionswoche ab

Zum symbolischen Klima-Tod treffen sich Antonia Leffers und ihre Mitstreiter am Donnerstag auf dem Vluyner Platz. Ab 16 Uhr legen sich alle für die vom Klimawandel geforderten Opfer auf den Boden. Wer möchte, kann sich gerne dazulegen.

Das große Ende der Aktionswoche soll eine eine riesige Demonstration am Freitag, 27. September, bilden, an der sich die Fridays-For-Future-Gruppen aus Neukirchen-Vluyn, Duisburg und Moers beteiligen. Auf entsprechend viele Teilnehmer hofft man. Mit den Fahrrädern geht es um 16 Uhr vom Vluyner Platz los Richtung Moers. Dort trifft man sich mit den anderen Gruppen am Königlichen Hof und zieht weiter zur großen Kundgebung am Bahnhof.

>>> „Das Ziel: die Rettung der Erde“
Da am 20. September das Klimakabinett der Bundesregierung tagt und am 23. September der Climate Action Summit der UN stattfindet, streikt Fridays for Future Deutschland eine Woche lang vom 21. bis 27. September unter dem Namen #week4CLIMATE. Das Motto lautet: „Sieben Tage – sieben Themen – ein Ziel: die Rettung der Erde“.

Mit Aktionen wie Workshops, Filmabenden, Lernspielen oder Podiumsdiskussionen und vielen anderen Veranstaltungen in ganz Deutschland soll aufgezeigt werden, wie facettenreich und schön die Erde ist und wie sie vom Menschen zerstört wird.

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