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Friseur aus Moers will bei Pro 7 „Superhero Germany“ werden

Steve Wacin will „Superhero Germany“ werden.

Steve Wacin will „Superhero Germany“ werden.

Foto: Pro 7/Guido Engels

Moers.   Steve Wacin aus Moers misst sich in der Pro-7-Show „Superhero Germany“ auch mit prominenten Kraftpaketen. Die Fans geben ihm einen „Kampfnamen“.

Sie klettern Wände hoch, wuchten Riesenreifen über Steinquader und versenken mächtige Holzpflöcke mit dem Hammer – von Karsamstagabend an kämpfen Alltagsathleten beim Fernsehsender Pro 7 um den Titel des Superhelden. Auch ein Mann aus Moers tritt in der Show an: Steve Wacin, Friseurmeister, Bodybuilder und Kampfsportler aus Asberg, will „Superhero Germany“ werden.

Es könnte sein, dass Steve Wacin den Titel längst in der Tasche hat, denn alle Folgen sind bereits „im Kasten“. Über den Ausgang darf der 38-Jährige freilich nichts verraten. Dazu hat er sich gegenüber dem TV-Sender vertraglich verpflichtet. Schließlich werden die Folgen erst noch gesendet, und es soll für die Zuschauerinnen und Zuschauer spannend sein bis zum letzten Duell. Das Prinzip der Show: In jeder der vier Folgen messen acht Männer und acht Frauen in Duellen ihre Kräfte. „Das geht da nach dem K.O.-Prinzip“, erklärt Steve Wacin, „der Bessere kommt eine Runde weiter, eine zweite Chance kriegst du nicht.“ Die Siegerin und der Sieger müssen dann noch zwei weitere Duelle gewinnen, diesmal gegen prominente Kraftpakete.

Eine Weltmeisterin tritt beim Superhero an

Bei den Frauen sind das Speerwurfweltmeisterin Christina Obergföll sowie Sandra Bradley, die angeblich stärkste Frau Deutschlands. Auf Steve Wacin und seine männlichen Mitstreiter warten der ehemalige American-Football-Spieler Björn Werner und Ex-Fußballnationaltorhüter Tim Wiese, der inzwischen unter die Wrestler gegangen ist. Schlagen sie auch diese Gegner, werden sie zum „Superhero Germany“.

Vor drei Wochen ist Steve Wacin zu den Aufnahmen in den Kölner Pro-7-Studios gewesen. „Das war ein aufregender Tag“, berichtet er. 15 Freunde und Familienmitglieder haben ihn begleitet und bei den Wettkämpfen angefeuert. Und sie hielten ein Banner mit dem „Kampfnamen“ des starken Friseurs in die Kameras: „Hairminator“ stand darauf. „Das war ziemlich cool“, freut sich Wacin noch im Rückblick. „Auch wenn man sich sehr auf die Kämpfe fokussiert, hilft es, wenn man angefeuert wird.“ 12 Uhr mittags begannen die Aufzeichnungen für die Sendung, nachts um eins waren sie fertig. Steve ebenfalls: „Ich bin zwar fit, aber am Ende war ich echt platt.“

Steve Wacin hat Erfahrung vor der Kamera

Für Wacin ist es die erste große 20.15 Uhr-Show seiner Karriere. Die Fernsehkamera ist ihm aber nicht neu. Steve ist bei mehreren Casting-Agenturen gemeldet und durchaus erfolgreich als Kleindarsteller unterwegs – vorzugsweise in Serien wie „Herzensbrecher“ im ZDF, „Die Ruhrpottwache“, „Auf Streife“ und „Klinik am Südring“ auf Sat 1 oder „Die Trovatos“ auf RTL.

Um die Teilnahme an den „Superheroes“ hatten sich mehr als 5000 Frauen und Männer mit Videos beworben. Nach einer Vorauswahl testete die Produktionsfirma die verbliebenen Kandidaten auf Fitness, Qualifikation, Kamera- und Interviewtauglichkeit, bevor sie 32 Frauen und 32 Männer für den Heldenkampf aussuchte, zu denen dann auch Steve Wacin gehörte. Wenn Wacin nicht vor der Kamera steht, arbeitet er in seinem Friseur-Geschäft. Angefangen hat der gebürtige Thüringer vor zehn Jahren in Meerbeck, später übernahm er das Ladenlokal an der Josefstraße gegenüber vom St. Josef-Krankenhaus.

Wacins Auftritt wird am Samstag, 27. April, um 20.15 Uhr auf Pro 7 ausgestrahlt. Er selbst will die Sendung mit ein paar Kumpels ansehen. Und die nächsten TV-Projekte sind auch schon in Planung.

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