Für Insider ist es ein Höhepunkt des Jahres

Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Moers.   Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit fand am Wochenende im Enni Sportpark Rheinkamp ein Spektakel statt, das für Insider gleichwohl einer der Höhepunkt des Sportlerjahres war: die Deutsche Meisterschaft des Irish Dance. Spätestens seit dem Erfolg von Tanzshows wie „Riverdance“ und „Lord of the Dance“ wird auch hier der Volkstanz der Iren immer beliebter.

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Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit fand am Wochenende im Enni Sportpark Rheinkamp ein Spektakel statt, das für Insider gleichwohl einer der Höhepunkt des Sportlerjahres war: die Deutsche Meisterschaft des Irish Dance. Spätestens seit dem Erfolg von Tanzshows wie „Riverdance“ und „Lord of the Dance“ wird auch hier der Volkstanz der Iren immer beliebter.

381 Tänzerinnen und Tänzer aller Altersklassen von rund 35 Tanzschulen aus Deutschland, Belgien, England, Irland, Holland, Russland und der Schweiz standen am Samstag und Sonntag im offenen Wettkampf, um sich für die Weltmeisterschaften im April 2018 in Maastricht zu qualifizieren. Die jüngsten Teilnehmer waren unter 8, die ältesten an die 50 Jahre alt. Getanzt wurde in vier Kategorien, Hard Shoe (Stepptanz), Soft Shoe (ähnlich Ballett), Ceili (traditionell) und moderner Showtanz.

Ähnlich wie bei anderen Tanzwettbewerben waren die Kleider besonders der Mädchen und Frauen mit Stickereien und glitzernden Steinen, die Haare mit Diademen versehen. Traditionell sind dagegen die Lockenfrisur, die Schuhe und die weißen „PoodleSocks“ geblieben. Bei den nur sparsam vertretenen Jungen und Männern war zum schwarzen Outfit nur eine farbige Krawatte erlaubt.

Geboten wurden Tänze, die zwar leicht und schwerelos aussahen, aber – zumindest im traditionellen Teil – in Schrittfolge, Raumaufteilung und Figuren strengen Regeln folgten. „Irish Dance ist ein klassischer Sport, der große Anforderungen an Rhythmusgefühl und Körperbeherrschung stellt“, erklärte Elaine Walker, die Vorsitzende der WIDA (World-Irish-Dance-Association).

„Man kann dabei ganz verschiedene Tänze tanzen, es wird nie langweilig“, meinte Edwina Gronbach (19) aus Böblingen, die zwei- bis dreimal pro Woche für die Meisterschaft trainiert. „In der Gruppe zu tanzen, macht einfach Spaß“, ergänzte ihre Tanzpartnerin Svenja. „It’s fun and it is good for fitness“, bestätigten Elle Mae und Tammy Kelly, zwei junge Tänzerinnen aus Irland. Gastgeber in Moers war dieTanzschule Scoil Rince Celtus mit Klassen in Düsseldorf, Duisburg, Dortmund und Venlo.

Nach einem langen Wettkampftag konnten sich am Sonntagabend bei den Solotänzern 17 und bei den Gruppen sieben neue deutsche Meister über eine Fahrkarte nach Maastricht freuen.

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