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Gelungener Neuanfang beim ersten Cosmo Festival in Moers

Cosmo Festival mit Kindertrödel und Kinderfest.

Cosmo Festival mit Kindertrödel und Kinderfest.

Foto: Markus Joosten / FUNKE Foto Services

Moers.  Das Cosmo-Festival in Moers ist der Nachfolger von Rock im Ring. Der Start am Samstag ist gelungen. Es gibt Bewährtes und einige Neuerungen.

Es war das erste Mal seit zehn Jahren, dass der Platz an der Kurt-Schumacher-Allee in Rheinkamp an einem Augustwochenende wie diesem leer blieb. Keine Bühne, kein Bierwagen. Und das sollte auch so sein. An anderer Stelle, nämlich auf dem Parkplatz des Sportparks in direkter Nachbarschaft, war am Samstag hingegen jede Menge los: Das erste Cosmo-Festival lockte die Besucher an. Das Fest ist der Nachfolger des Rock-im-Ring-Festivals. Die Macher sind zum Großteil die gleichen wie früher.

„Nachdem Rock im Ring letztmalig organisiert wurde, haben wir schon ein bisschen getrauert. Schnell war aber auch klar, dass wir in einer anderen Form weitermachen wollen“, erklärt Mitorganisator Kai Helmerichs. Cosmo steht dabei für „circle of supporters Moers“.

Der eingetragene Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, das kulturelle Leben in Moers zu bereichern, aber eben auch ein neues Festival in bewährter Manier auf die Beine zu stellen. Eine Neuerung: Das Fest begann bereits am Morgen mit einem Kindertrödelmarkt. „Der wurde allerdings etwas mäßig angenommen, vielleicht lag es an den hohen Temperaturen“, so Helmerichs.

Musik gab es von vier Bands beim Cosmo-Festival

Auf dem Parkplatz standen jede Menge Getränke- und Essenstände.

Für die Kinder gab es am Nachmittag ein Kinderprogramm: eine Hüpfburg, Schminken und Aktionen am Spielmobil. Gegen einen obligatorischen Fahrpreis von zwei Euro, der komplett an „Klartext für Kinder“ geht, boten die Trikefreunde Niederrhein eine kleine Rundfahrt an. Und die 18 Mitglieder des Vereins hatten jede Menge zu tun. „Wir spenden gerne. Es sollte allen Kindern gut gehen und uns macht es ja auch Spaß, uns zu zeigen und zu fahren“, sagt Vereinsmitglied Uschi Klingor.

Musik gab es natürlich auch mit den vier Bands Chamäleon, Bandecho, Grubenrock und Holodeck. Gespielt wurde überwiegend Pop-Rock-Musik, zum Teil mit deutschsprachigen Texten.

2020 soll es eine neue Auflage des Cosmo-Festivals geben

Je später der Abend wurde, desto mehr Besucher kamen. „Ich finde es gut, dass Elemente übernommen werden, aber es trotzdem ein neues Fest ist“, sagt eine Moerserin. Wie bei Rock im Ring wurde beim Cosmo-Festival der Gewinn dem Verein „Klartext für Kinder“, der sich für Kinder in Armut einsetzt, zur Verfügung gestellt.

Daher wurde ehrenamtlich angepackt und die Musikgruppen verzichteten auf ihre Gage. „Wir freuen uns, dass das Fest unter einer neuen Flagge weitersegelt. Ich bin mir sicher, das wird ein Erfolg“, sagt Michael Passon, Geschäftsführer des Vereins „Klartext für Kinder“. Auch Organisator Kai Helmerichs ist positiv gestimmt. „Es ist wirklich sehr gut besucht. Wir sind zufrieden“, sagt Helmerichs am frühen Abend. Eines steht daher jetzt schon fest: 2020 soll es eine zweite Auflage des Cosmo-Festivals geben.

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