Landesgartenschau

Gestatten, Kalli, das Kamp-Lintforter Laga-Maskottchen

Christoph Landscheidt und die Geschäftsführer der Landesgartenschau, Martin Notthoff und Heinrich Sperling (von links) stellten Kalli vor.

Foto: Erwin Pottgiesser

Christoph Landscheidt und die Geschäftsführer der Landesgartenschau, Martin Notthoff und Heinrich Sperling (von links) stellten Kalli vor. Foto: Erwin Pottgiesser

Kamp-Lintfort.   Knuffig-plüschig, zwei Meter hoch und freundlich: Kalli wird nicht zu übersehen sein. Bald hat er seinen ersten großen Auftritt in der Stadt.

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Da isser ja endlich, der Kalli. Das Maskottchen für die Landesgartenschau 2020 ist an die zwei Meter groß, knuffig-plüschig und mit Helm, Hammer und Grubenlampe ein echter Zechenstädter. Und weil er ein Erdmännchen ist – also Tunnel gräbt und gesellig in großen sozialen Verbänden lebt –passt er nochmal so gut zu Kamp-Lintfort, findet die Verwaltung. Hinten am Helm baumeln auch noch keck die Blumen aus dem Laga-Logo.

Am Freitag stellten Bürgermeister Christoph Landscheidt sowie Kämmerer Martin Notthoff und Heinrich Sperling als Geschäftsführer der Landesgartenschau GmbH das Tierchen vor.

Der städtische Azubi Maik Pawlik musste als erster dran glauben und ins Plüsch-Modell schlüpfen, um ihm Leben einzuhauchen. Nicht ganz einfach und auch „ziemlich anstrengend“, wie der Bürgermeister zugab.

Der Kalli hat ein Belüftungssystem

Mehr als fünf Stunden sollen auch die anderen freiwilligen Kostümträger, die diesem Kalli zu möglichst vielen Auftritten verhelfen sollen, nicht als Walking Act unterwegs sein. Immerhin: Es gibt ein Belüftungssystem mit Propeller, damit das Erdmännchen auch im Hochsommer nicht allzu sehr ins Schwitzen kommt.

Das Kerlchen mit dem sympathischen Gesichtsausdruck findet der Bürgermeister „gelungen“, die immerhin 4500 Euro, die das Einzelstück gekostet hat, gut investiert: „Ein Sympathieträger.“ Ob es ihn als fest installierte Figur auf dem Gartenschau-Gelände geben wird, ist noch nicht ganz raus, aber wahrscheinlich.

Kalli ist sehr nah dran geblieben an dem gezeichneten Entwurf, der aus dem Ideenwettbewerb im September hervorgegangen war, quasi als Gemeinschaftswerk der fünf benannten Preisträger aus 100 Bewerbungen. Die Idee mit dem Erdmännchen hatten einige, aber es gab auch Vorschläge mit Hasen und Maulwürfen. „Ach, beim Maulwurf haben viele gerade beim Thema Garten negative Assoziationen. Das wollten wir vermeiden“, begründet Landscheidt ein Argument bei der Entscheidungsfindung.

Bald gibt es den ersten großen Auftritt

Seinen ersten großen Auftritt wird Kalli beim Rosenmontagszug haben. Aber auch schon beim Neujahrsempfang am kommenden Sonntag ist er mit von der Partie.

Er läutet nach einem etwas ruhigeren Jahr nun eines ein, in dem die Gartenschau wieder mehr in den Fokus rücken wird. „Wir werden jetzt Gespräche mit den Vereinen und Verbänden aufnehmen, mit Landwirten, Jägern, Imkern oder den Kirchen, wer sich wie bei der Schau präsentieren will“, erläutert Martin Notthoff.

Auch die Überlegung, wie sechs Monate lang täglich die Bühne bespielt werden kann, müsste bald angegangen werden. Gleichzeitig beginne die Verwaltung, einige Bäume am Wandelweg zu fällen. „Das ist unumgänglich, um genug Platz für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen“, erläutert Notthoff. Weiter sind Experten in den Baumschulen der Region unterwegs. Immerhin 800 Bäume seien zu pflanzen.

<< Freiwillige gesucht >>

Freiwillige gesucht, die ins Kalli-Kostüm schlüpfen (gegen Bezahlung). Info: 02842/912 457, landesgartenschau@kamp-lintfort.de

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