Jubiläum

Große Sause unterm Schornstein vom Asdonkshof

Geschäftsführer Peter Bollig (l.) stellt mit Heiko Dürr von der Band Zauberlehrling und Uwe Plien (r.) von der Band GlamBam das Programm von Rock am Asdonkshof vor.

Foto: Heiko Kempken

Geschäftsführer Peter Bollig (l.) stellt mit Heiko Dürr von der Band Zauberlehrling und Uwe Plien (r.) von der Band GlamBam das Programm von Rock am Asdonkshof vor. Foto: Heiko Kempken

Kamp-Lintfort.   Die Bands Glam Bam, Zauberlehrling und Meine Zeit rocken die Müllverbrennungsanlage. Für einen, der sich auskennt, geht ein Traum in Erfüllung.

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Die Band GlamBam ist schon ganz schön rumgekommen: „Wir haben auf einer Millionärsparty in München gespielt, auf einem Minensuchboot, auf einem Bahnhof und an einer Tankstelle. Aber noch nie an einer Müllverbrennungsanlage“, blickt Frontmann Uwe Plien zurück. Nun, das wird sich ändern, wenn die Kreis Weseler Abfallgesellschaft ihr zwanzigjähriges Jubiläum am Asdonkshof am Samstag, 16. September ab 17.30 Uhr, feiert.

Das soll ein richtige Sause im Schatten des großen Schornsteins werden, bei freiem Eintritt. GlamBam hat noch jede Hütte gerockt, die Kombi aus Cover-Hits von Sweet, Slade oder T-Rex garniert mit Plateausohlen, Schlaghosen blonden Perücken und jeder Menge Spaß scheint unverwüstlich. Die Musiker von Glam Bam sind mittlerweile Mitte 50.

15 Leute auf der Bühne: Das große Besteck

Zu Gast wird auch die Band Zauberlehrling sein. Und die zaubert tatsächlich auf der Bühne. Eine Truppe von 15 Leuten ist ja schon aus Kostengründen heutzutage eine Seltenheit, und dann packen die Musiker auch noch gleich das ganz große Besteck aus, von HipHop über Rock bis zum Schlager, von „Sieben Brücken“ bis „Rage against the Machine“. Eröffnet wird der Abend auf dem Gelände der Müllverbrennungsanlage mit der Weseler Nachwuchsband „Meine Zeit“, deren Stil die Veranstalter mit „emotionaler Deutschrock“ zusammenfassen.

Geschäftsführer Peter Bollig freut sich schon auf den Tag mit seinen

Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und den Bürgern. Ein bisschen scheint die Musikauswahl auch nach seinem Geschmack zu sein: „Ich kenne beide Bands gut. Manche der Cover-Songs finde ich besser als das Original“, lobt er die Lokalmatadoren.

Es gab schon Tage der offenen Tür am Asdonkshof, es gab schon ein Lichterfest, aber diese Sache hier war eine Nummer größer: „Es war viel Arbeit, bis alle Genehmigungen da waren, die Absperrungen abgesprochen, der Wachdienst organisiert“, sagt Bollig. aber das sei es wert gewesen: „Das war immer ein Traum , so

was hier zu veranstalten. Das einzige, was völlig unproblematisch war: Über die Lautstärke der Musik muss sich an diesem abgelegenen Ort niemand Gedanken machen.

Wohl aber um die Sicherheit: Es wird Taschenkontrollen am Eingang geben. Harte Alkoholika in Glasflaschen oder Wurfgeschosse aller Art werden einkassiert.

An sechs Food Trucks können sich die Gäste laben, parken kostenlos auf den Wiesen vor der Anlage. Platz ist auf jeden Fall genug: theoretisch können 5000 Besucher aufs Gelände.

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