Martinsmarkt

Großer Zuspruch für den Martinsmarkt in Neukirchen-Vluyn

Am Martinsfeuer.

Foto: Volker Herold

Am Martinsfeuer. Foto: Volker Herold

Neukirchen-Vluyn.   Am vergangenen Wochenende lockte der Martinsmarkt viele Besucher in den Vluyner ortskern. Besonders am Abend herrschte eine spezielle Atmosphäre.

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Der Leineweber-, Schul- und der Kirchplatz waren am Wochenende Schauplatz für den Martinsmarkt. Neben den Händlern lockte ein buntes Kulturprogramm in der evangelischen Kirche und auf dem Veranstaltungsgelände viele Besucher an, trotz des durchwachsenen Wetters. Los ging es am Samstagmittag. Rund 60 Händler und Aussteller haben sich in diesem Jahr für den Markt angemeldet. „So viele waren es noch nie“, sagte der Stadtsprecher Frank Grusen zufrieden.

Besonders am Abend hatte der Markt ein ganz eigenes Flair: Mit Lichterketten und Laternen wurden das Gelände und die einzelnen Stände geschmückt. Dazu wurden Fackeln und Feuerschalen aufgestellt. Rund um die Kirche und a

uf dem Kirchplatz sorgten die Pagodenzelte für ein einheitliches Bild.

Schmuck, Schals, Leckereien und Deko boten die Händler dort an. Zum zweiten Mal hatte Karin Scheidt einen Stand. Die gelernte Filzgestalterin verkaufte ihre Filzprodukte: Bunte Taschen, Schals, Deko – bei ihr kamen nur Dinge aus Filz auf den Verkaufstisch. „Mir gefällt es hier sehr gut. Mit dem Zuspruch bin ich in diesem Jahr sehr zufrieden“, sagte die Schaephuysenerin. Auf dem Leineweberplatz gab’s Schmuck- und Taschenhändler. Weiter in Richtung Schulplatz wurde sich um das leibliche Wohl der Gäste gekümmert.

Annika und Nadine Sulzberger boten ihre Liköre und Aufstriche an. Kiwi-Physalis- oder Spargel-Aufstrich stellen die Schwestern selbst her. Sie waren das erste Mal beim Martinsmarkt. „Vom Markt haben wir schon öfter gehört und es gefällt uns auch sehr gut. Wir haben einen guten Platz erwischt“, sagte Annika Sulzberger.

Erstmals gab es auf allen Plätzen die kleinen Musikinseln, die bereits beim Vluyner Mai gut angekommen sind. Hier konnten Singer-Songwriter ihr Können präsentieren. „Wir haben uns weiterhin gegen eine große Bühne entschieden. Die würde hier nicht passen und so haben junge Musiker die Chance, ihre Musik bekannt zu machen“, erklärte Grusen. Noah Warwel und Teresa Cherci nutzen die kleine Bühne.

Einen kleinen Martinszug gab es am Samstag auch: Kirchenmusikerin Claudia Naujoks zog mit einigen Kindern und deren Eltern singend übers Gelände zum großen Feuer auf dem Schulplatz, wo die Martinsgeschichte gespielt wurde.

Voll war es um 18 Uhr in der Dorfkirche. Der Chor „Querbeat“ gab ein Konzert. Vor allem Pop-, Folk- und Gospelsongs prägten das Programm. Viel Applaus gab es unter anderem für Michael Jacksons „Man in a Mirror“, das die Sänger unter der Leitung von Anke Sitter ganz neu interpretierten.

„Wir sind immer da, wenn der Markt stattfindet. Mir gefällt es hier sehr gut, weil es nicht so einen kommerziellen Charakter hat, da überwiegend lokale Händler hier sind und die Mischung aus Gastronomie und Verkauf stimmt“, sagte Willi Paßen, der mit seiner Frau Anneliese und seinen Nachbarn über den Markt schlenderte. Am Sonntag war verkaufsoffen.

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