Klimapolitik

Grüne fordern Masterplan für Stadtklima

Die Moerser Grünen fordern ein Umdenken in der Klimapolitik der Stadt.

Die Moerser Grünen fordern ein Umdenken in der Klimapolitik der Stadt.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Moers.  Sie fordern vor allem ein Konzept zur Verbesserung des Nahverkehrs. Und die „fahrradfreundliche Stadt Moers“ sei ein schlechter Scherz.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Grünen unterstützen die Resolution der Fridays-for-Future-Bewegung in Moers, fordern aber zusätzlich einen eigenen Masterplan mit kurz-, mittel- und langfristigen Zielen für eine klimaneutrale Stadt bis 2050 als Querschnittsaufgabe. So formulierte es Gudrun Tersteegen, Mitglied der Ratsfraktion, auf der gut besuchten Mitgliederversammlung der Grünen in Moers. In puncto E-Mobilität sei das Konzept der städtischen Töchter in Frage zu stellen und eine umsetzbare Ladeinfrastruktur für E-Bikes, Scooter und Pkw sicherzustellen.

Vor allem die Hauptverkehrsstraßen müssen für Radfahrer sicherer werden, sagen die Grünen

In Zusammenarbeit mit dem Kreis müsse die Stadt mit der Niag an den Tisch und ein Konzept zur deutlichen Verbesserung der Bus- und Bahnverbindungen erarbeiten. Moers sei eine Pendlerstadt, so Tersteegen. Das derzeitige Angebot werde diesem Umstand nicht gerecht. Über die „fahrradfreundliche Stadt Moers“ gebe es leider nichts zu lachen. Sie sei ein gutes Beispiel für viel Symbolpolitik und stiefmütterliches Behandeln von Radfahrern im Straßenraum. Dabei würden immer mehr Moerserinnen und Moerser gerne aufs Rad umsteigen, wenn es denn sicherer würde, besonders auf den Hauptverkehrsstraßen, erklärte die Politikerin weiter.

Aktuell werden im Rahmen der Kanalsanierung überall in Moers Straßen saniert. Diesen Maßnahmen fällt alter Baumbestand zum Opfer, nicht immer sei dies der Gesundheit der Bäume oder dem Radweg geschuldet, so die Grünen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben