Politik

Günter Broschk will in Neukirchen-Vluyn Bürgermeister werden

 Günter Broschk: Wohnen ist sein Schwerpunkt-Thema.

 Günter Broschk: Wohnen ist sein Schwerpunkt-Thema.

Foto: Privat

Neukirchen-Vluyn.  Für den 69-Jährigen Neukirchen-Vluyner beginnt jetzt das Werben um Unterstützer. Nicht nur im Wahlkampf hat er ein besonderes Schwerpunkt-Thema.

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Günter Broschk will Bürgermeister werden. Die formal fälligen 200 Unterschriften will der 69-jährige sammeln, wie er am Montag mitteilte. Jetzt beginne für ihn das Werben um Unterstützer. Broschk geht als parteiloser Einzelkandidat ins Rennen um das Bürgermeisteramt, die Kommunalwahl ist am 13. September 2020.

Schwerpunkt Wohnen

Einen Schwerpunkt sieht Broschk beim Thema Wohnen. Hier interessiert ihn besonders die Situation am Vluyner Nordring. Laut einer Mitteilung vom Montag hat er sich bereits intensiver mit dem „Problem-Hochhaus“ am Vluyner Nordring und den übrigen „heruntergekommenen“ Wohnblocks aus den 1970er Jahren befasst und dabei zahlreiche Initiativen gestartet mit dem Ziel, den Bereich neu zu gestalten. Abriss ist dabei für Broschk nach wie vor ein Thema. „Ich bin partei-ungebunden und sehe im Falle meiner Wahl den Schwerpunkt meines Wirkens in der Schaffung eines attraktiven Wohnraumangebots für alle Altersgruppen, vorrangig für Neukirchen-Vluyner Bürgerinnen und Bürger“, sagt Günter Broschk in einer Mitteilung vom Montag.

Dass bisher wenig am Vluyner Nordring geschehen ist, dafür ist nach seiner Meinung auch Bürgermeister Harald Lenßen verantwortlich: „Ich bin der Meinung, dass der bisherige Amtsinhaber in den fast zehn Jahren seiner derzeitigen Amtszeit es versäumt hat, entschlossen und mit den richtigen Instrumenten den Abriss des unglaublich heruntergekommenen Hochhauses am Vluyner Nordring anzugehen.“

Weitere Schwerpunkte für den Wahlkampf sind für Broschk die Schaffung von Arbeitsplätzen durch Ansiedlung mittelständischer Unternehmen, der Umweltschutz, mehr Bürgerbeteiligung und eine bessere Zusammenarbeit mit den Kommunen in der Umgebung.

Der Diplomingenieur wohnt seit über 30 Jahren in Neukirchen-Vluyn, hat lange bei einem Duisburger Erdgasversorger gearbeitet und bezeichnet seinen Ruhestand als „Unruhestand“. Er war Schiedsmann in Vluyn, ist über seine Enkel Vorlesepate im Kindergarten, wandert beim SGV und singt bei „Schlager and more“.

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