Spielplätze Neukirchen-Vluyn

Hindenburgplatz in Neukirchen-Vluyn wird noch nicht umgebaut

Der Hindenburgplatz.

Der Hindenburgplatz.

Foto: sovo/NRZ

Neukirchen-Vluyn.   Der Umbau des Hindenburgplatzes in Neukirchen-Vluyn ist ausgesetzt. Es gibt Hindernisse mit Betrieben und Lieferzeiten. Das Geld ist nicht weg.

Der geplante Umbau des Hindenburgplatzes zur Spiel- und Begegnungsfläche ist vorerst vom Tisch. Nicht generell. Aber im Zuge des gerade laufenden Projektes „Spielflächenentwicklung im Barbaraviertel“ können die ursprünglichen Pläne für die Fläche derzeit nicht realisiert werden.

Das hat Frank Grusen, der Sprecher der Stadt, auf Nachfrage der NRZ bestätigt. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass auf dem Platz keine Arbeiten zu sehen sind. Es sei extrem schwierig, Landschafts- und Gartenbaubetriebe zu erreichen, sagt Grusen. Und die Spielgeräte hätten eine Lieferzeit von bis zu 28 Wochen.

Vorgesehen waren unter anderem eine Spielwiese mit Kunstrasen, eine Art Tartanbahn, ein Mikadowald, ein Schaukel- sowie ein Sandspielbereich. Finanziert werden sollte der Umbau zum großen Teil aus Fördermitteln. Für alle Projekt-Maßnahmen im Quartier waren Gesamtausgaben in Höhe von 371.000 Euro veranschlagt, die Stadt hatte Fördergelder in Höhe von 296.800 Euro aus dem Landesprogramm „Zuweisungen für Investitionen an Gemeinden zur Förderung von Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf“ bekommen.

Für die Gestaltung waren 106.000 Euro vorgesehen

Allein rund 106.000 Euro waren für die Gestaltung des Hindenburgplatzes vorgesehen. Aber: „Bis Ende November muss alles abgerechnet sein“, sagt Stadtsprecher Grusen. Angesichts der besagten Hindernisse war das nicht zu halten. Damit dieser Teil der Fördersumme nicht verfällt, fiel folglich die Entscheidung, das Geld an anderer Stelle im Viertel einzusetzen.

An der Waldenburger Straße wird nun auf einer Fläche von 70 Quadratmetern eine Spielgerätekombination mit Kletter-, Hangel- und Balanciermöglichkeiten aufgestellt. Hier werde der größte Teil investiert, dazu kämen verschiedene kleinere Maßnahmen an anderer Stelle.

„Die Mittel werden umgewidmet“, erklärt Grusen zum Procedere. Damit das geht, müsse der thematische Zusammenhang gegeben sein.

Andere Projekte werden planmäßig umgesetzt

An der ebenfalls im Projekt dargestellten und geförderten Gestaltung des Weddigenplatzes wird wie vorgesehen gearbeitet. Ebenso am Spielplatz Etzoldstraße /Peterhof. Auch der Spielplatz Bendschenweg steht auf dem Plan.

Wie es jetzt mit dem Hindenburgplatz weitergeht? Die Markthändler, die sich in Vorbereitung auf den Umbau bereits in anderer Form aufgestellt haben, bleiben in dieser Formation stehen. Sie seien informiert worden, sagt Grusen. Für die Gestaltung des Hindenburgplatzes müsse man sich jetzt auf die Suche nach anderen Fördermöglichkeiten machen. Es gebe durchaus Programme, die in Frage kommen, sagt Frank Grusen zuversichtlich.

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