MaJo-Viertel Moers

Hoffnung für „Die neuen Bürger“

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Moers.Im Stadtteil Mattheck/Josefsviertel wurde am Montag eine Skulptur enthüllt, an der rund 300 Personen beteiligt waren.

Eine achtköpfige Menschengruppe drängt durch die Öffnung in einer Wand. Sie ist zielgerichtet, hat den Optimismus im Blick. „Die neuen Bürger“ nennt sich diese neue Bronzeskulptur, die am Montag an der Rheinhauser Straße / Ecke Wilhelm-Müller-Straße enthüllt wurde.

Unter den über 50 Besuchern dürften viele große und kleine Künstler gewesen sein, die an der Schaffung des Kunstwerks beteiligt waren. Die Federführung hatte Bildhauer Nazih Oweis. Unter seiner Unterstützung machten etwa 250 Kinder und Jugendliche sowie rund 50 Erwachsene mit.

Drei Monate Arbeit
in drei Jahren

„Dies soll ein Symbol für das gemeinsame Leben vieler Nationen im Stadtteil Mattheck/Josefsviertel sein“, erläuterte der in Jordanien geborene Oweis. „Wir haben daran – mit mehreren Unterbrechungen – rund drei Monate gearbeitet. So hat es insgesamt etwa drei Jahre gedauert, bis die Skulptur fertig war.“

Der stellvertretende Bürgermeister Heinz-Gerd Hackstein würdigte das Kunstwerk als „Schritt im Rahmen des Programms ,soziale Stadt’“. Er dankte unter anderem der soziokulturellen Einrichtung „Der bunte Tisch Moers“, der das Kunstprojekt auf den Weg gebracht hatte. Die Idee wurde anlässlich der Kulturtage des Stadtteils 2007/08 geboren.

Zunächst hatte es eine Rohfassung aus Ton gegeben. Es bereitete vor allem den Kindern und Jugendlichen enormen Spaß, daran mitzuwirken und eigene Ideen einfließen zu lassen. Amar Azzoug und Rahu Ehanantharajah vom „Bunten Tisch“ betonten, die Skulptur solle zum Verständnis der Nationalitäten im Stadtteil beitragen und betone die Hoffnung der Zuwanderer für die Zukunft in der neuen Heimat.

Kinder des JeKi-Projekts (Jedem Kind ein Instrument) sorgten für Musik. Anwesend war auch der Beigeordnete Hans-Gerd Rötters.

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