Kunstmarkt

In Kamp-Lintfort gibt es am Wochenende Kunst am Klotz

Barbara Ziebuhr, Anne Schary, Andrea Much,Gast-Künstlerin Beate Lennartz und Heike Wirtz (von links) laden zum  Kunstmarkt ins Lehrhaus der Diakonie.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Barbara Ziebuhr, Anne Schary, Andrea Much,Gast-Künstlerin Beate Lennartz und Heike Wirtz (von links) laden zum Kunstmarkt ins Lehrhaus der Diakonie. Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Kamp-Lintfort.   Es gibt Kunst im großen und kleinen Format, federleichte Steine, viel Meeresgrün, zersägte Steuerrechts-Bücher und eine Hommage an die Hagebutte.

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Das wird so richtig kuschelig: Wenn die Gruppe Kunstraum am Wochenende zum Kunstmarkt ins Lehrhaus der Diakonie lädt, können die Damen erstmals auch die obere Etage mitnutzen, in der seit neuestem die Drogenberatung untergebracht ist. Und da gibt es diesen kleinen Warteraum mit einem großen Bullauge als Fenster, es gibt heiße Getränke, leckeres Gebäck – und Kunst.

„Block 17“ heißt das diesjährige Projekt des 6. Kunstmarkts. Barbara Ziebuhr, Anne Schary, Andrea Much und Heike Wirtz, die sich in diesem Jahr besonders mit der Hagebutte in ihren Stillleben befasst, haben jeweils 30 kleine Holzblöcke im ihnen eigenen Stil bemalt. Sie werden für kleines Geld angeboten (24 Euro). Der Erlös geht zum Teil in das Projekt „Fit Kids“ der Drogenberatung. Und viele dieser Klötzchen sind in an einer Wand in der oberen Etage vereint.

Im nächsten Jahr müssen die Räume umgebaut werden

Ob es einen „Block 18“ geben wird, steht aber in der Sternen. Das Lehrhaus der Diakonie steht im kommenden Jahr womöglich nicht mehr zur Verfügung, weil die Räume umgebaut werden müssen.

Schad’ wäre es, denn der kleine Kunstmarkt mit den vier so unterschiedlichen Künstlerinnen hat sich sehr schnell einen guten Ruf erarbeitet – nicht zuletzt, weil die Vier es immer verstanden haben, die Räume noch ein bisschen gemütlicher herzurichten, als sie es eh schon sind. Wertig nennt man das neudeutsch wohl. Das gilt auch für die angebotene Kunst.

Hübsche Kleinigkeiten für den kleinen Geldbeutel

Das Quartett hat immer netterweise hübsche Kleinigkeiten – Kalender, Notizblöcke mit einem Original im Deckel oder federleichte Steine mit Goldfolie – für den kleinen Geldbeutel im Angebot. Verschleudern müssen die ausgebildeten Kreativen aber nichts. Und so kann man auch gut und gerne ein Großformat für größeres Geld kaufen.

Zu Gast ist diesmal Beate Lennartz mit ihren Papierskulpturen aus alten Steuerrechts-Büchern. Die Falttechnik der ehemaligen Finanz-Expertin ist dabei nur vordergründig, denn fertig ist das Werk erst, wenn die darüber gegossene Farbe sich ihren Weg gebahnt hat und spannende Formen festlegt.

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