Stadtentwicklung

In Moers-Hülsdonk soll ein neues Wohnquartier entstehen

Hier sollen Ein- und Mehrfamilienhäuser entstehen.

Hier sollen Ein- und Mehrfamilienhäuser entstehen.

Foto: Thomas Wittenschläger

Moers.   Es gibt Pläne für den Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern auf einer Fläche zwischen Grundschule und Ueltgesforthof. Innenhof als Treffpunkt.

Die Chancen stehen gut, dass in der kommenden Woche ein ambitioniertes Bauprojekt in Hülsdonk auf den Weg gebracht wird. Auf einem städtischen Grundstück zwischen der Grundschule und dem Ueltgesforthof soll eine Art „Hofanlage“ aus Ein- und Mehrfamilienhäusern entstehen, die sich um einen gemeinsamen Innenhof gruppieren. Der Bauausschuss des Rates soll in der kommenden Woche über den Investor entscheiden, berichten gut unterrichtete Kreise.

Der Rat hatte vor Jahren die Verwaltung aufgefordert, nach Flächen im städtischen Eigentum zu suchen, die als Baugrundstücke verkauft werden können, um den Haushalt zu stützen. Fündig wurde man unter anderem in Hülsdonk auf dem Gelände, das sich an das Ende der Parsickstraße anschließt.

Mit zwei Anzeigen in den überregionalen Teilen der Tageszeitungen und auf der Homepage der Stadt begann im April ein Bieterverfahren, das nun offensichtlich abgeschlossen ist und das zwei Angebote gebracht hat. Dem Vernehmen nach liegt die Kaufpreiserwartung der Stadt für das Grundstück bei rund 900 000 Euro.

Denkmalschutz

Grundlage der Planung soll ein „Wohnhof“ sein. Nach den städtebaulichen Vorgaben der Stadt bilden mehrgeschossige Ein- und Mehrfamilienhäuser auf der insgesamt gut 5000 Quadratmeter großen Fläche ein Quadrat und gruppieren sich um einen großen begrünten Innenhof.

Dieser „Quartiersplatz“ soll allen Bewohnern als Treffpunkt zur Verfügung stehen, von dort sollen auch die Eingänge zu den Häusern erreichbar sein. Darüber hinaus ist gewünscht, dass der benachbarte Ueltgesforthof stadtplanerisch einbezogen wird, der zu Wohnzwecken umgebaut worden ist und unter Denkmalschutz steht. Die Architektur der neuen Anlage soll nach diesem städtebaulichen Konzept die quadratische Form des Ueltgesforthofes in abgewandelter Form aufnehmen. Wie die Verwaltung die städtebaulichen Vorschläge der beiden Investoren bewertet, war nicht zu erfahren.

Die Stadt will jetzt mit dem Investor, für den sich Politik im Bauausschuss entscheidet, weitere Verhandlungen führen. Dem Vernehmen nach soll im November der Verkaufsbeschluss gefasst werden.

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