Streetfood-Music-Festival

In Moers ist das Streetfood-Music-Festival gut angekommen

Familie Siewert: Dirk, Cristina, Joana, Nicole (von links) genießen den Tag.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Familie Siewert: Dirk, Cristina, Joana, Nicole (von links) genießen den Tag. Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Moers.   Am Wochenende hat es viele Moerser zum Kastellplatz gezogen. Dort gab es beim ersten Streetfood-Music-Festival eine Menge an Leckereien.

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Da war die Auswahl gar nicht so leicht: Flammkuchen, Quesadillas oder doch lieber einen klassischen Hot Dog? Erstmals klapperten nun auch in Moers die Töpfe auf einem öffentlichen Platz. Von Freitag bis Sonntag fand auf dem Kastell das erste Streetfood-Music-Festival statt. Gut 20 Foodtrucks hatten auf der Fläche ihren Platz und boten ihre Speisen und Getränke an. Dabei überzeugten sie mit internationaler Kochkunst.

Es gab unter anderem amerikanisches, vietnamesisches oder italienisches Essen. Die Trucks konnten auch optisch überzeugen. Es gab größere und kleinere Fahrzeuge. Einige wurden passend zur Herkunft des Essens gestaltet. So gab es Garnelen im Ciabatta-Brot aus einem Wagen in Bootsform.

„Dafür, dass es das erste Mal in Moers ist, wird das Festival super angenommen. Die Leute haben Spaß und Lust auf das Essen“, erklärte Pascal Gerndt. In seinem Truck „Frippi“ bot er traditionell frittierte Pizzataschen aus Neapel an. Vor den Augen der hungrigen Besucher füllte er die Teigtaschen und frittierte sie. Ein paar Stände weiter lockte Philipp Haubrich mit drei Varianten des Hot Dogs: klassisch, italienisch oder scharf, mit einem selbst gemachten Chili con Carne. Auch bei ihm bildeten sich immer wieder lange Schlangen. „Moers mag Hot Dogs“, lautet Haubrichs positives Fazit.

Insgesamt schien das Festival zu gefallen: Bei sonnigem Wetter war der Platz am Samstag richtig voll. Zu den Besuchern zählten auch Jenny Queren und ihre Tochter Veronica. Sie probierten gerade einen Pulled Pork-Burger. „Das Essen ist super lecker. Es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei“, sagte Jenny Queren.

Die beiden Frauen sind keine Neulinge, wenn es um Streetfood-Festivals geht. Sie waren auch schon beim Festival im Duisburger Landschaftspark. „Da ist das Ganze schon zu groß, hier stimmt die Größe einfach, so dass es auch noch eine gemütliche Atmosphäre hat“, sagte Veronica Queren. Die Preise fanden die Duisburgerinnen angemessen, die Portionen ebenfalls. Nach dem Burger sollte es nun an die süßen Sachen gehen.

Auch da kamen die Besucher bei Crêpe, Frozen Yogurt und Co. auf ihre Kosten. Zum live gekochten Essen gab’s auch live gespielte Musik auf der Bühne – so funktioniert das Konzept des Streetfood-Music-Festivals. Den musikalischen Auftakt machte am Freitagabend die sechsköpfige Coverband „Rebeat“. Am Samstag stand Danny Latendorf mit seiner Gitarre auf der Bühne. Die gefühlvolle Stimme des Sängers begeisterte das Publikum. Die Liegestühle vor der Bühne waren dauerhaft besetzt.

Am Abend trat „Irieman & Band“ auf. Sie gaben dem Festival mit ihren Coverhits im Reggae-Stil noch einmal ein ganz anderes Flair. Gestern, am Familientag des Festivals mit Kinderschminken und einer Ballonkünstlerin, rockten „André George & The Rootz Revival“ die Bühne. Das Wochenende hat bewiesen: Moers kann auch Streetfood-Festival.

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