Schulsport

In Neukirchen-Vluyn steht jetzt ein modernes Klettergerüst

Bei der Einweihung des neuen Calisthenics-Sportgerätes.

Foto: Arnulf Stoffel

Bei der Einweihung des neuen Calisthenics-Sportgerätes. Foto: Arnulf Stoffel

Neukirchen-Vluyn.   Am Freitag ist am Schulzentrum Neukirchen-Vluyn eins von drei Calisthenics-Sportgeräten in NRW eingeweiht worden. Ein junger Mann hat vorgeturnt.

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Am Schulzentrum gibt es jetzt eines von landesweit drei Calisthenics-Sportgeräten. Schon auf den ersten Blick wird deutlich, dass an diesem Gerät mehr als nur geklettert werden kann. Es ist „eine moderne Form des Eigengewichtstrainings im öffentlichen Raum“, sagte die Leiterin des Julius-Stursberg-Gymnasiums, Dr. Susanne Marten-Cleef, am Freitag bei der offiziellen Einweihung des Sportgerätes auf dem Gelände des Schulzentrums.

Die Schüler hätten das Gerät bereits getestet und seien begeistert, erklärte Marten-Cleef. Dazu hätte man flugs eine Aufsicht für die Pausen organisieren müssen.

Was alles an dem Gerät möglich ist, hat Dario Bones jetzt im Beisein von Sponsoren und Vertretern der Stadtverwaltung und der Politik gezeigt. Verschiedene Varianten von Liegestützen, Bauchübungen und dergleichen mehr können trainiert werden. Bones hat im Jahr 2014 Abitur am JSG gemacht und studiert jetzt an der Sporthochschule Köln. Wirklich mit ihm aufnehmen wollte es bei der offiziellen Einweihung des Sportgerätes verständlicherweise keiner der Anwesenden.

Es war kein leichter Weg bis zur Realisierung. Den Anstoß hatte seinerzeit die Fachschaft Sport gemacht. Und dann wurde gerechnet. Beim Sponsorenlauf 2015 legten die Schüler einen Betrag von 11 000 Euro für die bewegte Pause zurück. Der JSG-Förderverein hat dann mit einer fünfstelligen Summe aus dem Verkauf der beliebten Adventskalender die Basis geschaffen. 13 000 Euro aus zwei Jahren sind zusammengekommen.

Und schließlich hat sich noch der Stadtsportverband um den Vorsitzenden Franz Frings in die weiteren Planungen eingebracht, die Sparkasse am Niederrhein hat sich finanziell beteiligt, Firmen haben zum Selbstkostenpreis an der Montage gearbeitet und Eigenleistungen wurden vollbracht. So konnte am Ende die Investition von 30 000 Euro gestemmt werden.

Die Leiterin des Gymnasiums lobte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Und auch Bürgermeister Harald Lenßen war begeistert. Man müsse sich einmal anschauen, was auf der Sportanlage in den vergangenen vier bis fünf Jahren entstanden sei, lobte Lenßen und warf gleichermaßen einen kurzen Blick auf die anstehenden Planungen, unter anderem den nächsten Bauabschnitt der Schulsportanlage. Franz Frings wies auf die vom Stadtsportverband beaufsichtigten Zeiten der Anlage hin: montags bis donnerstags von 18 bis 21 Uhr, freitags von 15 bis 21 Uhr, am Wochenende von 10 bis 15 Uhr.

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