Naturschutz

In Neukirchen-Vluyn wird die biologische Vielfalt gezeigt

Bürgermeister Harald Lenßen, Angelika von Speicher, die Agendabeauftragte Marion May-Hacker, der Klimaschutzbeauftragte Stephan Baur und Karin Fetzer bei der Eröffnung.

Bürgermeister Harald Lenßen, Angelika von Speicher, die Agendabeauftragte Marion May-Hacker, der Klimaschutzbeauftragte Stephan Baur und Karin Fetzer bei der Eröffnung.

Foto: Arnulf Stoffel

Neukirchen-Vluyn.   Im Rathaus Neukirchen-Vluyn ist die Ausstellung UN-Dekade Biologische Vielfalt zu sehen. Sie soll sensibilisieren. Im Frühjahr passiert etwas.

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Im Foyer des Rathauses ist jetzt die Ausstellung UN-Dekade Biologische Vielfalt zu sehen. Die Wanderausstellung ist auf Initiative von Angelika von Speicher, Mitglied bei Bündnis 90 / Die Grünen, nach Neukirchen-Vluyn gekommen und ist bis Ende Januar 2019 dort zu sehen. „Es geht darum, die Bürger für das Thema zu sensibilisieren“, erklärt Angelika von Speicher und fährt fort: „Wir müssen jetzt etwas tun.“

Die Ausstellung besteht aus 16 so genannten Roll-Ups, von denen jedes jeweils eine spezielle Facette des Themas abbildet. Da geht es beispielsweise um die Vielfalt der Agrarlandschaft, um Freizeit und Natur, Gewässer und Auen, um Gärten und um Natur in der Stadt. Eingangs gibt es ein kleines Quiz. Bei „Wer bin ich?“ können die Besucher testen, ob sie bestimmte Vögel, Pflanzen und Bäume kennen.

Am Insektenhotel soll eine Wildblumenwiese entstehen

Die Vereinten Nationen haben die Jahre 2011 bis 2020 zur UN-Dekade für Biologische Vielfalt erklärt, heißt es zur Erläuterung. Die Staatengemeinschaft rufe damit die Weltöffentlichkeit auf, sich für die biologische Vielfalt einzusetzen.

In Neukirchen-Vluyn geschehe bereits etwas, sagt von Speicher, und es werde noch einiges passieren. Rund um das Insektenhotel am Rathaus soll eine Wildblumenwiese entstehen, bestätigt Bürgermeister Harald Lenßen. Im Frühjahr soll die Aussaat erfolgen. Darüber hinaus soll der Heidelandschaft am Klingerhuf wieder Raum gegeben werden.

Schulklassen können die Ausstellung besuchen

Derzeit sind Heidschnucken mit den Vorarbeiten beschäftigt. Sie knabbern wilde Triebe ab, heißt es. Danach kommen Mitarbeiter des Bauhofes zum Einsatz, um die Fläche mit Gerätschaften komplett vom Wildbewuchs zu befreien.

Wie Angelika von Speicher sagt, sei die Ausstellung über die biologische Vielfalt auch für Schulklassen geeignet. Zur weiteren Information über das Projekt sind im Rathaus Flyer ausgelegt.

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