Stadtentwicklung

In Neukirchen-Vluyn wird ein neuer Kunstrasenplatz gebaut

Bürgermeister Harald Lenßen schwingt den Spaten bei Spatenstich für den neuen Kunstrasenplatz.

Bürgermeister Harald Lenßen schwingt den Spaten bei Spatenstich für den neuen Kunstrasenplatz.

Foto: Arnulf Stoffel

Neukirchen-Vluyn.   Am Schulzentrum Neukirchen-Vluyn startet der Bau des Kunstrasenplatzes. Damit ist die Schulsportanlage komplettiert. Aber danach geht’s weiter.

Mit etwas Verspätung, aber nicht minder erfreut hat die Stadtspitze am Dienstag den Baubeginn für den dritten Abschnitt der Schulsportanlage bekannt gegeben. Am Schulzentrum, direkt neben dem Neubau des naturwissenschaftlichen Traktes, soll ein neuer Kunstrasenplatz entstehen, der alle notwendigen Wettbewerbsbedingungen erfüllt. Vorgesehen ist eine Flutlichtanlage, damit der Platz bei Dunkelheit genutzt werden kann.

Wie der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Franz Frings, erklärt, ist ein Kunstrasenplatz über das Jahr besser und länger bespielbar. Insofern ist die Installation der Flutlichtanlage folgerichtig. Selbstverständlich sind ein Ballabfangzaun sowie eine Art Geländer um die Spielfläche geplant.

Bürgermeister spricht von teils „utopischen Preisen“

Wie Bürgermeister Harald Lenßen sagt, betragen die Bau- und Planungskosten für diesen Bauteil der Schulsportanlage rund 1,15 Millionen Euro. Die Verzögerung beim Baubeginn habe sich unter anderem wegen der Verzögerung beim Bau des neuen Nawi-Traktes ergeben.

Darüber hinaus sagt der Bürgermeister, dass es schwieriger werde, Firmen für den Kanal- und Straßenbau und dergleichen zu finden und spricht von teils „utopischen Preisen“. So haben die Anbieter auch in dem Fall höhere Preise angesetzt, als die Stadt geplant hatte (die NRZ berichtete). Lenßen: „Wir haben hier noch einmal nachverhandelt.“ Das hat zu zeitlichen Verzögerungen beigetragen. Zuletzt hatte man im Juni starten wollen.

Ein halbes Jahr Bauzeit für den Kunstrasenplatz

Nun aber sind die Schulleiterinnen sowie die Vertreter der Stadtverwaltung zuversichtlich, dass der Kunstrasenplatz nach einem halben Jahr Bauzeit fertig sein wird.

Sobald der Platz nutzbar ist, sollen dort Meisterschaftsspiele ausgetragen werden, erklärt Bürgermeister Lenßen. Der Sportplatz an der Sittermannstraße soll – wie mehrfach berichtet – so bald wie möglich entwickelt werden. Bis zur Fertigstellung der zentralen Fußball-/Sportanlage am Schulzentrum soll zudem weiterhin der Klingerhuf genutzt werden, heißt es.

Ein komplettes Fußballplatzangebot

Lenßen stellt mit Blick auf das komplette Fußballplatzangebot die Synergie durch den Kunstrasenplatz heraus. Der Bedarf für die Vereine habe bei der früheren Abfrage bei drei Plätzen gelegen. Durch die räumliche Konzentration und die Möglichkeit für die Vereine, den Platz mit zu nutzen, benötige man nunmehr nur drei statt vier neue Fußballplätze.

In den ersten Abschnitten für die Schulsportanlage waren eine Wettkampfbahn, ein Kleinspielfeld für Basketball und Handball sowie Hockeyspiel und ein Kleinkunstrasenspielfeld für den Fußball gebaut worden. Ab Mitte 2020 sollen die Fußballplätze für die Vereine entstehen. Harald Lenßen sieht die Stadt dann gut aufgestellt.

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