Fest

Integration ist keine Einbahnstraße

Multikulturelles Bürgerfest

Multikulturelles Bürgerfest

Foto: WAZ FotoPool

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Moers. Bei bestem Wetter und bester Laune lud der Internationale Kulturkreis in Moers (IKM) bereits zum 16. mal am Samstag zum multikulturellen Bürgerfest ein. In diesem Jahr fand das Fest zum ersten Mal an der Donaustraße in Meerbeck rund um das Bürgerhaus statt.

Verständigung ist wichtig

Das Fest war wie auch in den Jahren zuvor gut besucht. Informationsstände wie der des Vereins Frauen helfen Frauen luden neben Schmuck-, Trödel- und Kunstständen zum Gespräch oder zum Bummel ein. Im Kreativkurs des Kulturkreises, der dienstags und freitags jeweils nachmittags stattfindet, hatten sich Teilnehmer Mal- und Bastelaktivitäten für Kinder ausgedacht. Mit Hilfe von Mitgliedern des IKM war dank Spezialitäten aus vielen Ländern bestens für das leibliche Wohl gesorgt.

„Die Verständigung zwischen Bürgern verschiedener Nationalitäten ist uns wichtig“, so Emine Yilmaz, Mitarbeiterin des IKM. Aus der Mitte der Gesellschaft trage jeder hier zum Zusammenleben und zur Integration bei. „Der Internationale Kulturkreis ist seit 37 Jahren Pfeiler für die soziale Integrationsarbeit vor Ort. In Moers funktioniert das sehr gut“, so der Vorsitzende des Integrationsrates, Sait Olgun.Der diesjährige Standort der Veranstaltung an der Donaustraße war bewusst gewählt: „Hier wird es am Sonntag die Möglichkeit geben, zu wählen. Wir wollen die Menschen zur Wahl aufrufen. Dazu haben wir die Bürgermeisterkandidaten und Kommunalpolitiker eingeladen.“ Am Nachmittag traten die Bürgermeisterkandidaten und Landrat Ansgar Müller gemeinsam mit dem ersten Vorsitzenden des IKM, Cemil Mayadali auf die Bühne – die letzte Gelegenheit für Wahlkampfbotschaften.

Wichtige Integrationsarbeit

Alle Fraktionen waren sich allerdings einig: Der Internationale Kulturkreis leistet in Moers wichtige Integrationsarbeit. Ganz unter dem Motto: Integration ist keine Einbahnstraße, sondern eine Autobahn in einem bunten Moers.

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