In Neukirchen-Vluyn

Julius-Stursberg-Schüler begeistern mit Grusel-Varieté

Nicht nur Gruseliges, sondern auch Tanz, Musik, Gesang und Akrobatik standen im Varieté desJulius-Stursberg-Gymnasium auf dem Programm.

Foto: NRZ

Nicht nur Gruseliges, sondern auch Tanz, Musik, Gesang und Akrobatik standen im Varieté desJulius-Stursberg-Gymnasium auf dem Programm. Foto: NRZ

Neukirchen-Vluyn.   „Das 13. Mal wird der Horror“ versprachen die Schüler des Julius-Stursberg-Gymnasium – und hielten bei ihrem Varieté gleich zu Beginn Wort.

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Das Julius-Stursberg-Gymnasium wurde am Donnerstagabend von einer Horde Zombies gestürmt. Gut – dafür mussten diese erst einmal erwachen, aber das gelang mit einem Tanz. Das ganze Spektakel war der Beginn der diesjährigen Varieté-Show, organisiert von der elften Jahrgangsstufe. Die Zombies entpuppten sich als die 96 Elftklässler, die mit einer synchronen Tanzshow zu Michael Jacksons Hit „Thriller“ den Abend eröffneten.

Zum 13. Mal organisierte die Schulgemeinschaft das Varieté. Die Zahl 13 spielte dabei eine besondere Rolle, passend dazu lautete das Motto: „Das 13. Mal wird der Horror“. „Uns war schnell klar, dass wir mit dieser Zahl etwas machen wollten. Die gruselige Verbindung mit der Zahl lässt sich super umsetzen“, erklärte Frederike Wichert aus dem Organisationsteam. Am Donnerstag feierten die Schüler Premiere, eine zweite Aufführung war am Freitag. Bereits beim Einlass standen Schüler als Zombies und andere gruselige Gestalten verkleidet auf Podesten, um die Besucher auf das Motto einzustimmen. In der Aula selbst war das Licht gedimmt und eine Maschine produzierte Nebelschwaden.

Es gibt einen ersten und zweiten Teil des Schreckens

32 Programmpunkte, unterteilt in den „ersten und zweiten Teil des Schreckens“, wurden auf die Beine gestellt. Sowohl Solo- als auch Gruppenauftritte waren dabei. Die Elftklässler organisierten nicht nur die Veranstaltung, sie moderierten den Abend und hatten selbst eigene Auftritte. Nervosität war kurz vor der Show kaum zu spüren: „Die Aufregung hält sich in Grenzen, weil wir genau wissen, wie alles abläuft“, so Frederike Wichert (16).

Rund 170 Schüler aus allen Klassen standen auf der Bühne oder wirkten im Hintergrund mit. Akrobatik, Tanz und Gesang machten zum Großteil das Programm aus. Mit Kostümen und Musik wurde auch immer wieder das Gruselmotto aufgegriffen.

Eine Handstandshow

Die Varieté-AG hatte fünf Auftritte. Vor allem die Einlage zur Musik „Ghost Busters“ sorgte für Begeisterung im Publikum. Vom Handstand ging es für die Schülerinnen in den Spagat, Pyramiden aus Menschen und Salti gehörten ebenfalls zum Programm. Die Achtklässlerinnen Fabienne Agnello und Celine Weytmans hatten eine Handstandshow vorbereitet. Neben der vielen Akrobatik gab es musikalische und komödiantische Beiträge.

Oskar Hauptmann spielte die Melodie „In Dreams“ aus dem Film „Der Herr der Ringe“ am Klavier, die Fünftklässler Janne Brinkmann und Nika Groenewald bildeten die Trumpet Twins und spielten ein Trompetenduett. Der JSG-Schulchor, bestehend aus 60 Schülern, sang den Charthit „Riptide“.

Lehrer spielen im Film - natürlich - die Lehrer

Während des Umbaus wurde in Teilen ein Film über „die mutigen Fünf“ gezeigt, der vorab gedreht wurde. Die Fünf waren Schüler, deren Plan es war, nachts in die Schule einzubrechen, um die Abiturklausuren und einen verloren gegangenen Lippenstift zu klauen. Doch in der Schule war überraschender Weise eine Menge los: Auf der Suche begegneten sie im Keller einem Verrückten mit Kettensäge und Lehrern, die Chemikalien mixten und Hexenrituale feierten.

Die Lehrer im Film waren wirklich Lehrer des Gymnasiums und sorgten so für viel Applaus in der Aula. Im Zimmer der Direktorin Susanne Marten-Cleef sind die Schüler ihrem Ziel zum Greifen nah. Doch wer hätte damit gerechnet, dass die Schulleiterin auch nachts in ihrem Büro ist? Die Klausuren wurden trotzdem ergattert.

Zum Finale kamen alle Zombies und Akteure auf die Bühne und begannen ihren Tanz vom Anfang, bevor sie vom Publikum gefeiert wurden.

Beide Aufführungen waren mit insgesamt 450 Karten ausverkauft. Das Geld fließt in die Kasse des 11. Jahrganges, um den Abiball im nächsten Jahr zu finanzieren.

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