Landesgartenschau 2020

Kalisto: Ein Tierpark für Kamp-Lintfort auf dem Laga-Gelände

Wolfgang Roth, Marga Feistner (beide Laga-Förderverein), Andreas Iland, Reiner Winkendick, Stephanie Winkendick, und Carola Dobersalske (vorne) auf der Baustelle auf dem Landesgartenschaugelände.

Wolfgang Roth, Marga Feistner (beide Laga-Förderverein), Andreas Iland, Reiner Winkendick, Stephanie Winkendick, und Carola Dobersalske (vorne) auf der Baustelle auf dem Landesgartenschaugelände.

Foto: Norbert Prümen

Kamp-Lintfort.   Die Bauarbeiten für die Kamp-Lintforter Spiel- und Tier-Oase haben begonnen. Kalisto soll eine der Attraktionen der Landesgartenschau werden.

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Die ersten Bäume sind gepflanzt und schon zum Jahresende sollen auch die ersten Tiere in die „Kamp-Lintforter Spiel- und Tier-Oase“ – kurz Kalisto – auf das Landesgartenschaugelände im Zechenpark einziehen. Das Projekt (bislang unter dem Arbeitstitel Erlebnispädagogisches Zentrum Niederrhein bekannt) werde eine der Attraktionen auf der Landesgartenschau sein, vor allem für junge Familien mit Kindern, sagte Laga-Prokurist Andreas Iland am Donnerstag auf der Baustelle: „Froh sind wir vor allem auch darüber, dass Kalisto ein langfristiges Projekt ist, das Kamp-Lintfort über die Landesgartenschau hinaus erhalten bleibt.“

Gastro-Bereich und Shop

Der Tierpark mit Streichelgehegen, einem kleinen Spielplatz, einer Festwiese und einem Multifunktionsgebäude entsteht auf rund 1,5 Hektar. Der Bau der Außenanlagen hat bereits begonnen, der Gebäudetrakt mit dem Tierpflegebereich, Scheune, Gastro-Bereich, Shop und Multifunktionsräumen wird ab Mai gebaut und soll ebenfalls noch in diesem Jahr fertig werden.

„Wir werden hier den Schwerpunkt auf Umweltbildung und Therapie setzen“, sagt Reiner Winkendick, gemeinsam mit seiner Frau Dr. Stephanie Winkendick Betreiber von Kalisto.

Kinder kennen die Tiere oft nur vom Fernsehen

„Die meisten Kinder kennen Tiere heute nur noch aus dem Fernsehen. Wir wollen Kinder wieder für Nutztiere und ihre Produkte sensibilisieren“, ergänzt Stephanie Winkendick, die die Geschäftsführung übernehmen wird. Zusätzlich wird Logopädin Carola Dobersalske im Kalisto tiergestützte Therapie anbieten. Kamp-Lintfort habe sich mittlerweile als familienfreundliche Stadt etabliert, so Reiner Winkendick: „Wir sehen den Tierpark als sehr guten Bestandteil, dieses Konzept zu vervollständigen.“

Beim Tierbestand liegt der Schwerpunkt auf Haustieren. Geplant sind Ponys, Alpakas, Schafe, Ziegen, Schweine, Hühner, Esel, Kaninchen und Meerschweinchen. Dazu kommen außerdem Erdmännchen. Bei der Bepflanzung denkt Reiner Winkendick unter anderem an einen Duft- und Bienengarten., Der Baumbestand wird weiter aufgestockt.

Freiwilliges ökologisches Jahr bei Kalisto

Unterstützung bekommt Kalisto auch durch den Laga-Förderverein: „Wir halten das für ein besonders förderungswürdiges Projekt“, sagt der Fördervereinsvorsitzende Wolfgang Roth. Deshalb werde der Förderverein nicht nur Träger für zwei Kräfte, die ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr im Kalisto ableisten, sondern den Tierpark auch darüber hinaus weiter unterstützen, so Roth: „Ich könnte mir vorstellen, dass sich auch von unseren mittlerweile fast 800 Mitgliedern Leute finden, die sich hier einbringen.“

Während der Landesgartenschau ist der Tierpark nur vom Laga--Gelände aus zu betreten. Im Anschluss wird es einen Eingang etwa in Höhe des Spielplatzes Ringstraße/Kattenstraße geben. Der Eintritt wird kostenpflichtig sein. „Die Höhe steht derzeit noch nicht fest, wir wollen es aber so günstig wie möglich halten“, verspricht Reiner Winkendick.

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