Landesgartenschau 2020

Kalli heißt das Maskottchen für die Laga in Kamp-Lintfort

So könnte es zur Landesgartenschau auf dem ehemaligen Zechengelände aussehen.

Foto: Stadt Kamp-Lintfort

So könnte es zur Landesgartenschau auf dem ehemaligen Zechengelände aussehen. Foto: Stadt Kamp-Lintfort

Kamp-Lintfort.   Ein Erdmännchen wird die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort symbolisieren. Einen Sonderpreis lobte die Jury für einen originellen Vorschlag aus.

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„Darf ich mich vorstellen? Kalli ist mein Name und ich entdecke immer gerne Neues“, so oder so ähnlich könnte der neue Sympathieträger der Landesgartenschau 2020 sich den Bürgerinnen und Bürgern demnächst vorstellen. Unter den vielen Einsendungen entschied sich die Jury einstimmig für die Idee eines Erdmännchens als neues Laga-Maskottchen, um sich auch von den aktuellen Feen- und Trollmaskottchen, wie aktuell in Bad Lippspringe und nächste Jahr in Bad Iburg, abzuheben. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt hervor.

Die Idee eines Erdmännchens hatte aber nicht nur eine Person, sondern die hatten gleich vier. Genau genommen sogar noch mehr, denn unter den eingereichten Entwürfen zum Erdmännchen gab es auch eine Schulklasse und einen Kegelclub.

Bei der Entscheidung geht es vor allem um die Idee

Grundlage der Juryentscheidung war es, nicht ein bestimmtes Bild, sondern eine Idee zu prämieren. Somit werden gleich mehrere Teilnehmer glücklich gemacht. Denn die Sieger, genauer gesagt Pelin Önder, Fabian Korting, der Kegelclub „Statt-Meister“ und die jetzige 2b der Ebertschule, dürfen sich über Dauerkarten, einen Laga-Besuch mit Rahmenprogramm und das Maskottchen als Stofftier freuen.

Die Entscheidung fiel der elfköpfigen Jury jedoch nicht leicht. Die Figur des Maskottchens sollte schließlich unter anderem als Plüschtier genauso gut aussehen wie an einem Schlüsselanhänger, und sie muss auch als Walking Act funktionieren, um die LaGa auf Messen und Veranstaltungen zu präsentieren. Unter allen Einsendungen vereinte das Erdmännchen aber die meisten Anforderungen: „Er passt gut zur Bergbautradition der Stadt, bringt frischen Wind in die Maskottchenwelt und ist ein echter Sympathieträger. Ich bin sehr erfreut, dass wir so viele Einsendungen aus der Bevölkerung mit so vielen verschiedenen Ideen hatten“ äußert sich Bürgermeister Christoph Landscheidt glücklich über die Entscheidung.

Alles dabei: Hasen, Dachse, Maulwürfe, Libellen

Dass man mit einem Tiermaskottchen generell nicht falsch liegen kann, zeigt die Vielzahl an Ideen aus der Tierwelt: Ob Hasen, Dachse, Maulwürfe, Libellen oder Schmetterlinge, es war alles dabei. Ein Plüschtier-Hase wurde sogar in echte Kohle getaucht und direkt bei der LaGa GmbH abgegeben.

Aber auch sehr fantasievolle Blumentrolle oder Baummaskottchen konnten sich einige Bewerber vorstellen. Besonders ausgefallen fand die Jury die Ideen des Grubengeistes, die eine Kindergartengruppe des Familienzentrums St. Josef Kita St. Marien eingereicht hatte. Jedoch ist nicht jede gute Idee auch gut umsetzbar. Dennoch erhalten die Kita-Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren dafür einen Sonderpreis.

Vor der Produktion kommt der Feinschliff

Bevor das Maskottchen in die Produktion geht, beginnt nun der Feinschliff. Die Ideen aller vier Sieger werden zu einem Gesamtbild vereint und ausgearbeitet, um der Erdmännchen-Idee zur finalen Umsetzung als Walking-Act zu verhelfen. Ab nächstes Jahr soll dann das Maskottchen als Aushängeschild der Landesgartenschau 2020 auf Messen und Festen die Vorfreude auf die Landesgartenschau noch weiter steigern und nach der Laga-Eröffnung die vielen kleinen und großen Besucher im Park herzlich begrüßen.

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