Cheerleader in Kamp-Lintfort

Kamp-Lintfort: Angels Cheerleader fahren zur Meisterschaft

Es wird ernst: Teilnehmerinnen der Angels Cheerleader während der Generalprobe.

Es wird ernst: Teilnehmerinnen der Angels Cheerleader während der Generalprobe.

Foto: Ulla Michels

Kamp-Lintfort.   Kamp-Lintforter Cheerleader hatten zur Generalprobe eingeladen und zeigten ihr Programm für Bonn. Im Vorfeld lief allerdings nicht alles glatt.

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So kurz vor der Meisterschaft wird es bei den Cheerleadern ernst – die Generalprobe stand jetzt an. Damit auch Freunde und Verwandte die Mädels und das Meisterschaftsprogramm live erleben konnten, ohne am 10. März mit nach Bonn zu fahren, luden sie in die Sporthalle an der Sudermannstraße ein.

Mit ihrem Programm für die Meisterschaft in Bonn in einer Woche lockten die Angels Cheerleader in die Sporthalle an der Sudermannstraße in Kamp-Lintfort. Es herrscht ein buntes Gewusel, als sich Freunde und Familien der Teams auf den Bänken in der Sporthalle niederlassen.

Klingende Namen: Vier Teams gibt es im Verein

Man kennt sich – durch jahrelange Mitgliedschaft im Verein, gemeinsames Engagement und die Auftritte der Angels. Vier verschiedene Teams gibt es: die Mini Angels, die Sweet Angels, die Little Angels und die Angels Revolution.

Bevor die Teams zeigen, was sie können, wird der Cheer mit allen gemeinsam geübt. „Angels, Angels, we are Angels. In black, red, white. Fight, fight, fight“ hallt es lautstark durch die Halle.

Zur Probe gibt es ein besonderes Highlight

Nachdem der Ruf dann auch beim Publikum sitzt, konnte es losgehen und die Teams zeigen, was sie draufhaben: Radschläge, Überschläge oder Spagat, nichts scheint unmöglich. Unterstützt von dynamischer Musik und mit lautstarken Rufen geben die Engel in ihren Uniformen alles.

Bei so viel Power fliegt auch mal ein Schuh durch die Gegend. Ein besonderes Highlight: die nagelneuen, glitzernden Trikots der Angels Revolution, die zwei Tage zuvor erst angekommnen waren und für Applaus sorgen.

Gerade bei Problemen zeigt sich der Teamgeist

Dass nicht immer alles glatt läuft, davon können die ältesten Angels ein Lied singen. In den Wochen vor der Generalprobe mussten sie einige Hürden überwinden. Verletzungsbedingt fielen vier Mädchen aus, es musste einiges umgestellt werden. Das ist nicht leicht. „Klar, war das nervenmäßig hart, aber die Mädels haben Teamgeist gezeigt und gekämpft“, sagt Anna Marsula, Sportwartin und Trainerin des Teams, nach der Probe. Sie verrät, dass sie ihre Mädels selbst erst am Abend zuvor mit der Ankunft der Trikots überrascht hat – mit einer Schnitzeljagd bei der gemeinsamen Hallenübernachtung.

Und dann ist da noch die Sache mit dem Lampenfieber

Auch wenn nicht alles rund gelaufen ist – sie ist stolz auf ihre Sportlerinnen: „Ich bin absolut zufrieden, vor allem mit der Entwicklung“. Jedes Team habe sich verbessert und konnte Fortschritte machen. Aber auch das Engagement der Eltern, die unter anderem den Nachmittag organisiert und mit Kuchen und Waffeln für die Verpflegung der Besucher gesorgt haben, lobt sie.

Annika ist eine von den Angels und seit 15 Jahren dabei. Im Gegensatz zu den ersten Jahren sind Auftritte wie die Generalprobe für sie kein Problem mehr. „Ich bin tiefenentspannt“, sagt sie.

Die Nervosität sei aber von Angel zu Angel unterschiedlich. Besonders Generalproben sind für viele wichtig, denn es sind vor allem die Familien und Freunde im Publikum, die man stolz machen möchte. „Denen will man natürlich zeigen, was man kann, und wofür man trainiert hat“.

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