Stadtgeschichten

Kamp-Lintfort: „Kumpel Fritz“ ist zurück aus der Dubbelpause

Bürgermeister Christoph Landscheidt und „Kumpel Fritz“.      

Bürgermeister Christoph Landscheidt und „Kumpel Fritz“.      

Foto: Jan Bergmann

Kamp-Lintfort.  Über ein Jahr lang mussten die Kamp-Lintforter auf ihren Kumpel Fritz verzichten. Jetzt ist die Bronzestatue wieder da.

Die Bronzestatue des Bergmanns, der von den Kamp-Lintforter Bürgerinnen und Bürgern liebevoll „Kumpel Fritz“ genannt wird, ist jetzt aus ihrer „Dubbelpause“ zurückgekehrt. „Die Statue musste für die Umbauarbeiten des Rathausquartiers im Steinmetzunternehmen Hirth eingelagert werden und kehrt nun wieder auf den neugestalteten Karl-Flügel-Platz zurück“, so Bürgermeister Christoph Landscheidt.

Die Statue war ein Geschenk

Als „Kumpel Fritz“ vor über einem Jahr von seinem angestammten Platz abtransportiert wurde, war ein Zettel zurückgeblieben, auf dem stand: „Bin eben dubbeln!“ Die Bronzestatue war ein Geschenk der Brüder Wilfried und Ewald Holstein an die Stadt nach Abschluss und Fertigstellung eines neuen Stadtteils mit einer zweiten Fußgängerzone in den 1980-er Jahren.

Entworfen wurde die Statue nach Informationen des Kamp-Lintforters Hans Toelke vom Künstler Hubertus von Löbbeke. Damals habe auch eine gegossene Grubenlampe zum Ensemble gehört, die aber Vandalismus zum Opfer gefallen sei.

Jetzt wird das Wasserspiel installiert

Die Arbeiten am Vorplatz des Rathauses nähern sich mit der Rückkehr von Fritz aus der „Dubbelpause“ dem Ende zu. Derzeit werde das Wasserspiel, dass auf dem neuen Platz stehen wird, installiert. Das erste Grün sprieße bereits auf der großen Fläche, die eine ganz neue Aufenthaltsqualität für die Innenstadt bieten werde.

„Den Karl-Flügel-Platz, benannt nach unserem ehemaligen Bürgermeister, wollen wir Anfang August offiziell einweihen“, so Landscheidt. Der Umbau im Rathausquartier geht indes weiter. In Kürze startet der Bau der Wohneinheiten „Karl & Leo“ des Bauunternehmers Tecklenburg.

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