Corona

Kamp-Lintfort: Rechenzentrum fordert mehr Bandbreite

Das Kommunale Rechenzentrum kümmert sich um die digitale Infrastruktur von mehr als 44 kommunalen Verwaltungen.

Das Kommunale Rechenzentrum kümmert sich um die digitale Infrastruktur von mehr als 44 kommunalen Verwaltungen.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Durch Homeoffice ist die Datenmenge um das Achtfache angestiegen. Jetzt fordert das Rechenzentrum mehr Bandbreite von der Telekom.

Kamp-Lintfort. Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN), das von Kamp-Lintfort aus die digitale Infrastruktur von mehr als 44 kommunalen Verwaltungen betreut, fordert von der Telekom schnellstens eine erhebliche Erweiterung der Internetanbindung und bezieht sich dabei auf den Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Demnach gehöre das KRZN zu den kritischen Infrastrukturen.

Das KRZN gehört nach eigener Aussage zu den zehn größten Rechenzentren in Deutschland. Die Leistungen des KRZN seien schon in normalen Zeiten unverzichtbar für das Funktionieren fast aller Bereiche von Kreis- , Stadt- und Gemeindeverwaltungen mit über 16.000 Arbeitsplätzen für 1,9 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Umso mehr gelte dies in der Corona-Krise, heißt es in dem Schreiben, das sich an Telekomvorstand Timotheus Höttges richtet..

Durch die Corona-Krise, die auch die Verwaltungen zum Homeoffice zwinge, sei der Datenverkehr in den vergangenen Tagen teilweise ums Achtfache der üblichen Datenmenge angestiegen, sagt der Sprecher des Rechenzentrums, Kaspar Müller-Bringmann, im NRZ-Gespräch. Damit die Datenverbindungen nicht erlahmen, benötige man dringend mehr Bandbreite. Sorgen müsse man sich aber nicht machen. „Einen Zusammenbruch kann man ausschließen.“

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