Bahnanschluss

Kamp-Lintfort: VRR kündigt Förderung für Bahnanschluss an

Foto: Hans Blossey

Kamp-Lintfort.   Der VRR stellt Förderung der Infrastrukturkosten bis zu 90 Prozent in Aussicht. Stadt will regulären Bahnbetrieb möglichst schnell realisieren.

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Die Planungen für den Bahnanschluss in Kamp-Lintfort gehen mit Volldampf weiter. Wie Arne Gogol vom Planungsamt in der letzten Sitzung des Rates vor der Sommerpause mitteilte, hat der Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) eine Förderung der Infrastrukturkosten von bis zu 90 Prozent in Aussicht gestellt.

Eine Fahrgastpotenzialanalyse hatte ergeben, dass der Streckenbetrieb wirtschaftlich sinnvoll sei. In der Analyse gehen Fachleute im Schnitt von etwa 3000 Fahrgästen pro Tag für die Strecke aus. Im nächsten Schritt geht es jetzt um den Erwerb der Grundstücke für die Trasse, hier hat die Stadt der RAG MI ein Kaufangebot vorgelegt. Zweiter Schritt ist der Anschluss an die DB-Strecke in Rheinkamp.

Dann müssen Streckenoberbau ertüchtigt und Brückenbauwerke überprüft werden. Bis zur Landesgartenschau soll der Haltepunkt an der Kattenstraße fertig sein. Nach der Laga soll der Trassenneubau auf dem Gelände starten. „Ziel ist, bis 2022/2023 den regulären Betrieb der Strecke zu erreichen“, sagte Gogol. (gag)

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