Musik

Kamp-Lintforter Chor sucht dringend eine neue Leitung

Der Vorstand des Gospelchors, "Lightning Souls": Julia Hager, Kristin Hager und Annette Erdmann (v.l.)

Der Vorstand des Gospelchors, "Lightning Souls": Julia Hager, Kristin Hager und Annette Erdmann (v.l.)

Foto: Ulla Michels / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  Zum Jahresende hört beim Kamp-Lintforter Chor Lightning Souls die Doppelspitze auf. Jetzt sucht der Vorstand Menschen mit Lust auf Chorleitung.

Die „Lightning Souls“, ein durch viele Auftritte, auch zusammen mit anderen Chören, bekannter Gospelchor aus Kamp-Lintfort, sucht dringend eine neue künstlerische Leitung. Der vor knapp 20 Jahren gegründete gemischte Chor hat zurzeit 35 Mitglieder im Alter zwischen 20 und 70 Jahren.

Er hat sich dem Gospelgesang in seiner ganzen Vielfalt, vom traditionellen Blackgospel bis zu Rock und modernen Songs verschrieben.

„Wir sind eine ökumenische Gemeinschaft, die gerne neue Lieder ausprobiert und für die der Spaß am Singen und gemeinsamen Musizieren im Vordergrund steht“, erklärt Annette Erdmann, die erste Vorsitzende des Chors.

Die Doppelspitze hört auf

Die Doppelspitze von Christina van Deyk und Tom Spira hört zum Jahresende auf, heißt es. Für die Zeit danach werde jetzt ein neuer Chorleiter oder eine neue Chorleiterin gesucht.

Die neue Chorleitung sollte Erfahrung mit Gospelmusik als besondere Mischung aus Jazz und Blues mitbringen, möglichst auch Klavier spielen können und den Chor musikalisch weiter entwickeln. So wünscht es sich der Vorstand.

„Vor allem soll er Spaß an der Leitung eines außergewöhnlichen Chors haben, mental zu uns als quirliger, bunt gemischter Gospelgruppe passen und offen für neue Ideen sein“, ergänzt Kristin Hager, die zweite Vorsitzende des Chors.

Mitsänger/-innen werden auch gesucht

Im Dezember 2015 hatte der Kamp-Lintforter Chor sein 15-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumskonzert in der Christuskirche gefeiert. Seinerzeit wurde auch der Hintergrund des Namens „Lightning Souls“, der ursprünglich nur durch ein Missverständnis der englischen Sprache entstand, aufgedeckt.

So wollten die Gründungsmitglieder sich eigentlich „leuchtende Seelen“ nennen, doch irgendwann fanden sie heraus, dass „lightning“ nicht mit leuchtend, sondern mit aufblitzend oder aufflammend übersetzt wird, und das hätte man auch mit der Musik gewollt, hieß es damals. (mit AvdL/sovo)

Geprobt wird jeweils am Donnerstag in der Zeit von 19.30 bis 21.30 Uhr im Lutherhaus in Kamp-Lintfort. Wer Interesse hat, möge sich bitte bei Annette Erdmann, melden.

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