Karneval

Kamp-Lintforter Rosenmontagszug rollt über neue Zugstrecke

Gutes Weteter und gute Stimmung beim letzten Rosenmontagszug vor zwei Jahren.

Gutes Weteter und gute Stimmung beim letzten Rosenmontagszug vor zwei Jahren.

Foto: Ulla Michels / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  Die Jecken stehen in den Startlöchern – und der Zug wächst. Die letzten Fragen zum Sicherheitskonzept werden in der nächsten Woche geklärt.

Noch vier Wochen, dann ziehen die Jecken beim Rosenmontagszug wieder durch Kamp-Lintforts Straßen. Die gute Nachricht: „Der Zug wächst wieder“, freuen sich der Geschäftsführer des Festausschusses, Hans-Peter Peisser, und Zugleiter Werner Fugmann. Etwa 15 Wagen und 20 Fußgruppen haben bereits zugesagt, „auf einige Anmeldungen warte ich noch“, so Fugmann.

Warum sich wieder mehr Jecken am Zug beteiligen, können die beiden erfahrenen Karnevalisten nur vermuten: „Vielleicht liegt es ja an der Landesgartenschau“, sagt Peisser. Erstmals dabei ist eine Fußgruppe von TuS Fichte Lintfort.

Wegen der Baumaßnahmen auf der Kattenstraße und dem Platz vor dem neuen Rathaus ändert sich allerdings der Zugweg: Der Zug startet um 13.11 Uhr an der Franzstraße und zieht dann über Ebertstraße und die Alfredstraße in die Moerser Straße. Am Alten Rathaus geht es gerade aus über die alte Moerser Straße über den verbreiterten Fußgängerüberweg zwischen Pavillon und Commerzbank vorbei bis zur Friedrichstraße. Hier biegt der Zug links in die Friedrichstraße und zieht über Ringstraße und Kolkschenstraße auf die Moerser Straße und dann zum Prinzenplatz. Hier löst sich der Zug gegen 17 Uhr auf.

Für die Auflösung des Zuges eignet sich der hintere Teil des Prinzenplatzes gut

Zugleiter Werner Fugmann bereitet die neue Wegführung, die in Zusammenarbeit mir der Stadt ausgearbeitet wurde, keine Kopfschmerzen. Der hintere Teil des Prinzenplatzes biete sich sogar als Standort für die Zugauflösung an – weil dort die Container für die Kamelle-Verpackungen Platz finden, so Peisser.

So wie in den letzten Jahren auch gilt auf dem Zugweg ein Glasverbot. Abschließende Fragen zum Sicherheitskonzept sollen in der kommenden Woche geklärt werden.

Bei den Partys im Festzelt hat sich einiges geändert

Neuerungen gibt es auch rund um die Partys im Festzelt bei den Stadtwerken. Erstmalig werden für die Kostümparty am Karnevalssamstag (ab 19 Uhr) und die Rosenmontagsparty (ab 13 Uhr) fünf Euro Eintritt (jeweils ein Freigetränk inklusive) verlangt. Einlassbänder werden im Vorverkauf auf der Altweiberparty am 20. Februar verkauft oder am Veranstaltungstag an der Einlasskasse. Dafür ist der Eintritt zur Altweiberparty (ab 19 Uhr) dieses Mal mit fünf Euro günstiger. Hier gibt es die Einlassbänder nicht mehr im Vorverkauf, sondern nur noch an der Abendkasse.

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