Sanierung

Kamp-Lintforter Stadthalle wird für neun Monate geschlossen

Die Stadthalle von Kamp-Lintfort saniert werden.

Foto: Arnulf Stoffel

Die Stadthalle von Kamp-Lintfort saniert werden.

Kamp-Lintfort.   Der Bau stammt aus dem Jahr 1963 und wird saniert. Ab den Sommerferien ist die Stadthalle geschlossen. Das Kulturprogramm muss ausweichen.

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Die Sanierung und Modernisierung der Stadthalle wird 3,3 Millionen Euro kosten. Wie es in der Sitzung des Kulturausschusses am Mittwoch hieß, sollen die Baumaßnahmen in den Sommerferien beginnen und voraussichtlich bis Mai 2019 dauern.

Schon im letzten Jahr war klar gewesen, dass die 1963 erbaute Stadthalle nicht nur brandschutztechnisch ertüchtigt, sondern zum Teil auch technisch saniert werden muss. Dafür hatte die Politik bereits 1,98 Millionen Euro in den Haushalt eingestellt.

Besser alle Arbeiten auf einmal vornehmen

Im Laufe der Planungen sei aber deutlich geworden, dass es sinnvoll sei, weitere notwendige Maßnahmen, wie etwa Wärmedämmung der Fassaden und Nutzerwünsche in einem Zug mit durchzuführen, so die Verwaltung.

Also wird es neben technischen Neuerungen und einer flächendeckenden Brandmeldeanlage unter anderem auch eine energieeffizientere und steuerbare LED-Saalbeleuchtung, ein modernes Regiepult und einen renovierten Künstlerbereich geben. Für die energetische Sanierung werden außerdem alle Fenster- und Türanlagen ausgetauscht.

Kabarett und Musikabende in Aula und Kirche

Weil die Stadthalle in der Umbauzeit nicht zur Verfügung steht, muss auch das städtische Theaterabo-Programm 2018/2019 angepasst werden und an einen anderen Ort umziehen. Geplant sind nun sechs Kabarett- und Musikabende in der barrierefreien Aula der Europa-Schule und ein Kabarettabend mit Martin Zingsheim in der Christuskirche.

Da es in der Aula der Europaschule für die mindestens 600 potenziellen Abonnenten nicht genügend Sitzplätze gibt, sollen die Karten nicht im Abonnement angeboten werden. Gleichwohl soll den Abonnenten der aktuellen Saison ein Vorrecht für den Erwerb der Karten des „Ersatzprogramms“ angeboten werden.

Schulen müssen umdenken

Dass die Stadthalle für gut neun Monate geschlossen bleibt, ist auch für die Schulen am Schulzentrum, die die Stadthalle beziehungsweise das Foyer unter anderem als Schulaula oder als Zusatzraum während der Abiturprüfungen nutzen, unbequem.

Falls es sich abzeichne, dass die Stadthalle wider Erwarten erst nach Mai 2019 wieder nutzbar sein, könne man den Schulen für eventuell dort geplante Abitur-Feiern als Ersatz eine Sporthalle anbieten, so Müllmann.

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