Beach Party

Kein Einweggeschirr bei der Beach Party in Kamp-Lintfort

Bis zu 600 Menschen besuchten in den vergangenen Jahren die Beach Party im Panoramabad Pappelsee.

Bis zu 600 Menschen besuchten in den vergangenen Jahren die Beach Party im Panoramabad Pappelsee.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  Veranstalter berichtete im Bad-Ausschuss über Neuerungen bei der Beach Party im Kamp-Lintforter Freibad. Ab 2020 gibt es eine neue Musikfarbe.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die schlechte Nachricht zuerst: Könnte sein, dass das Bier bei der Beach Party im Panoramabad zehn bis zwanzig Cent teurer wird. Das kündigte Veranstalter Thorsten Kalmutzke am Dienstag im Betriebsausschuss Bad an. Dann folgten nach seiner Darstellung über das Open Air Event fast nur noch gute Nachrichten, die sogar aus dem teureren Bier noch eine gute Nachricht machten. Am 24. August wird es nämlich keine Einwegplastikbecher (und auch kein Einweggeschirr) mehr geben, sondern Mehrweg. „Ich habe im vergangenen Jahr gesehen, dass zwei große Container mit Plastikbechern zusammen gekommen waren. Da dachte ich, das geht nicht“, erklärte Kalmutzke. „Wir wollen, dass die Menschen möglichst viel Zeit zum Unterhalten und Treffen haben, deshalb verzichten wir trotz Mehrweg auch auf Pfand“, erläuterte Kalmutzke. Da sei ein gewisser Schwund natürlich einzuplanen.

Der Vorverkauf läuft schon gut

Es bestehe durchaus die Möglichkeit, dass die Party schon im Voraus ausverkauft sei. Schon jetzt seien 2500 Tickets verkauft, 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei 6000 ist Schluss. Weiter berichtete der Geschäftsführer von Passepartout,

dass die Beach Party schon längst kein lokales Ereignis mehr sei: „Wir erreichen zwei Drittel unser Gäste im Umkreis von 50 Kilometern.“ Ja, die Beach Party sei keine Billigveranstaltung, sie bewege sich im oberen Drittel, aber: „Dafür sammeln auch permanent 20 bis 25 Menschen den Müll auf und sorgen dafür dass die Mülleimer geleert werden.“ Und es sei eine friedliche Party: „Es gab im vergangenen Jahr eine Aggression und vier Krankenwagen-Einsätze. Das ist wenig für eine so große Veranstaltung“, findet Kalmutzke.

Die Sicherheitskontrollen werden verstärkt

Trotzdem werden im August die Sicherheitskontrollen verstärkt, auch im Umfeld des Freibadgeländes. „Wer sich vorher warm trinkt, der wird nicht reingelassen.“ Dass harte Alkoholika trotz Taschenkontrollen auf der Wiese auftauchen, sei allerdings kaum zu vermeiden, weiß der Veranstalter und berichtete vom großen Ideenreichtum der Gäste, die etwa vorher ins Freibad gehen und eine Flasche verbuddeln oder Löcher in den Zaun schneiden. „Und wenn sie fünf Lecks stopfen, haben sie vier neue.“

Für die nächsten Jahre kündigte Kalmutzke an, neben Schlagermusik auch Kölsche Bands präsentieren zu wollen.

Panoramabad geöffnet

Einstimmig verabschiedete der Betriebsausschuss Bad, dass während der Herbstferien das Panoramabad nun auch für die Öffentlichkeit geöffnet, und zwar zwischen 11 und 17.30 Uhr wochentags, samstags und sonntags von 10 bis 17.30 Uhr. Gleichzeitig gibt es eine Regelung für die Vereine, die sich zu bestimmten Zeiten das Bad mit den Bürgern teilen. Das Frühschwimmen von 6 bis 7.45 Uhr bleibt von den neuen Öffnungszeiten unberührt. Der Vorstoß der CDU, wie in den Sommerferien eine Ferienkarte auch im Herbst anzubieten, lehnte der Ausschuss einstimmig ab.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben