Kindergärten

Kirche will aus zwei Kitas eine große in Hülsdonk machen

Der Elisabeth-Kindergarten soll in den kommenden Jahren aufgegeben werden.

Foto: Ulla Michels

Der Elisabeth-Kindergarten soll in den kommenden Jahren aufgegeben werden. Foto: Ulla Michels

Moers.   Evangelische Gemeinde Innenstadt fasst Grundsatzbeschluss. Abschied vom ältesten Kita-Standort in Moers. Ob Um- oder Neubau ist noch offen.

Die Evangelische Kirchengemeinde Moers will ihren Kindergarten an der Kleinen Allee zum Standort der Kindertageseinrichtung in Hülsdonk verlegen. Dies hat das Presbyterium in seiner Sitzung am Dienstag entschieden, bestätigte Pfarrer Torsten Maes. Ob an der Kranichstraße umgebaut oder ein Neubau entstehen wird, ist noch offen.

Die Kirchengemeinde wolle endlich die lange Unsicherheit um den Elisabeth-Kindergarten und die Kindergartenzukunft in der Gemeinde beenden, erklärte Maes.

Gemeinde macht sich Entscheidung nicht leicht

Das Presbyterium strebe nach vielen Gesprächen an, die beiden von der Gemeinde betriebenen Kindergärten mit drei und zwei Gruppen zu einer Einrichtung mit fünf Gruppen in Hülsdonk zusammenzuführen.

Die Umsetzung soll so schnell wie möglich erfolgen, sagte Maes, der im Übrigen eine „zeitgemäße und zukunftsfähige Einrichtung“ – etwa mit einer Betreuung für Kinder unter drei Jahren – ankündigte.

Der Abschied von der Kleinen Allee fällt schwer

Pfarrer Maes versicherte, der Abschied von der Kleinen Allee falle besonders schwer, weil der Elisabeth-Kindergarten bereits 1853 eröffnet worden sei und die Kleine Allee der älteste Kita-Standort in Moers sei. Die Prüfung aller innerstädtischen Alternativstandorte sei aber ohne Erfolg verlaufen, so Torsten Maes weiter.

Eine Erweiterung und Modernisierung lasse sich auf dem Grundstück an der Kleinen Allee nicht verwirklichen: „Wir bedauern, dass der Weggang aus der Innenstadt nicht vermeidbar ist.“

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