Straßenbau

Kreuzstraße in Neukirchen-Vluyn gerät wieder in den Fokus

Die Anwohner Klaus Seif, Klaus und Felix Stürmer sind verärgert über die Bauausführung an der Kreuzstraße.

Die Anwohner Klaus Seif, Klaus und Felix Stürmer sind verärgert über die Bauausführung an der Kreuzstraße.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Neukirchen-Vluyn.  Die Anwohner der Kreuzstraße haben ihrem Ärger Luft gemacht. Jetzt kommen „Geruch und Steine“ wieder auf den Tisch von Politik und Verwaltung.

Die Kreuzstraße gerät wieder in den Fokus. Nachdem sich Anwohner in der vergangenen Woche beschwert hatten, dass es aus dem neuen Kanal stinkt, und dass die Verlegung der Pflastersteine mangelhaft sei (die NRZ berichtete), ist das Anliegen nun wieder Thema im Stadtrat gewesen. In der Sitzung am Mittwoch hatte Claudia Wilps (SPD) erneut auf die Unzufriedenheit der Anwohner hingewiesen.

Die Stadt sei mehrmals aufgefordert worden, die sichtbaren Mängel zu beseitigen, hatte Anwohner Klaus Seif zuvor gegenüber der NRZ erklärt. Auch sei die Tiefbauamtsleitung mehrfach schriftlich aufgefordert worden, eine konkrete Lösung zur „dauerhaften Beseitigung des Gestanks“ darzulegen, führt er aus. Wie Seif sagt, sei er im Rathaus noch einmal vorstellig geworden. Befriedigende Antworten habe er nicht bekommen. Angesichts der Ankündigung der Stadt, womöglich gegen die Straßenbaufirma zu klagen, fragt Seif, warum „die Anwohner trotzdem zur Kasse gebeten“ werden.

„Wenn ein Mangel vorliegt, dann liegt ein Mangel vor“, sagte Richard Stanczyk (SPD) in der Sitzung des Stadtrates. Und sein Fraktionskollege Klaus Lewitzky gab zu bedenken, ob womöglich über eine Qualitätssteigerung der Bauabnahme nachgedacht werden müsse.

Der Technische Beigeordnete Ulrich Geilmann kündigte an, man werde sich die Kreuzstraße nochmal genau ansehen. Zudem werde sich der Fachausschuss erneut damit befassen.

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