Gastronomie

Kurlbaum in Moers erneut als Spitzenrestaurant bewertet

Detlev Hufschmidt ist seit 28 Jahren Küchenchef bei Kurlbaum in Moers.

Detlev Hufschmidt ist seit 28 Jahren Küchenchef bei Kurlbaum in Moers.

Foto: Lars Heidrich

Moers.   Das Moerser Restaurant Kurlbaum gehört mit 16 Punkten vom Gault Millau zu den Spitzenhäusern in NRW. Der Tester genoss ein tolles Menü.

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Man darf es getrost als Aushängeschild von Moers bezeichnen: Das Restaurant Kurlbaum in der Burgstraße bewirtet seit 33 Jahren seine Gäste auf Spitzenniveau. Was in diesen Tagen einmal mehr quasi amtlich-kulinarisch bestätigt wird, denn Eigentümer Michael Kurlbaum und sein Chefkoch Detlev Hufschmidt sind vom Restaurantführer Gault Millau mit 16 Punkten bewertet worden – zum zehnten Mal in Folge.

Der Gault Millau gehört mit dem Guide Michelin zu den renommierten Restaurantführern. Mit 16 Punkten ist Kurlbaum schon sehr nah am theoretisch höchsten Wert von 20 Punkten auf der Skala, die jedoch noch kein Koch in Deutschland erreicht hat. Weder in Moers noch in Krefeld schafft ein anderer 16 Punkte, das einzige 16er-Restaurant in Duisburg ist zu dem Zeitpunkt, zu dem der Gourmetführer erscheint, geschlossen.

Die Tester speisen anonym

Wann der Millau-Tester in dem Restaurant mit dem rosa Glücksschweinchen überm Eingang gegessen hat und wer es gewesen ist, weiß Michael Kurlbaum nicht. Die Herrschaften speisen stets anonym. Dass er die „16“ wieder erreicht hat, hat Kurlbaum auch erst am Wochenende erfahren – durch einen Gast, der beim Googeln mit seinem Smartphone auf den Bericht gestoßen war.

Was sich der Tester servieren ließ und was ihm offenbar geschmeckt hat, verrät er erst in seinem Bericht: Garnelen mit Sesam auf Mangocurry und grünem Spargel, Steinbutt „hübsch bunt“ auf Ingwer-Chutney, Pak Choi und Soba-Nudeln (aus Buchweizen), gefülltes Gemüse auf Risotto, gebratene Jacobsmuscheln mit Zitrusfrüchtemarinade und frischem Quinoa-Fenchelsalat sowie sehr zarter Lammrücken mit Dijonsenf-Parmesankruste und duftiger Rosmarinsauce.

Auch der Service wird bewertet

Bei der Bewertung geht’s aber nicht nur ums Essen. Auch der Empfang der Gäste spielt eine Rolle, wie die Garderobe abgenommen wird, ob und wie die Tische eingedeckt sind, ob es einen Gruß aus der Küche gibt, die Auswahl der Weine.

„Wir freuen uns natürlich“, sagt Michael Kurlbaum, der für den Service im Hause zuständig ist, insbesondere weil die Qualität der Küche dauerhaft so gut bewertet werde. Detlev Hufschmidt, seit 30 Jahren am Herd in der Burgstraße und seit 28 Jahren dort der Chef, bietet eine Küche mit deutschen, französischen, italienischen und spanischen Elementen an. Die Karte wird monatlich gewechselt. Eine neue zu erarbeiten, dauert zwei bis drei Tage.

>>> Das exklusive NRZ-Genießer-Menü<<<


Ab Mitte Januar serviert Kurlbaum ein Genießer-Menü für NRZ-Leser: fünf Gänge inklusive begleitende Weine. Dazu erwirbt man einen Gutschein für 69 Euro und vereinbart mit dem Restaurant einen Termin zum Essen, das der Gast dann mit dem Gutschein bezahlt.

Erwerben kann man den Genießer-Gutschein ab Freitag, 16. November, im NRZ-Leserladen am Königlichen Hof, Homberger Straße 4 in Moers und auf nrz.de/kulinarik .

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