Jäger

Ministerin zu Besuch bei den Freunden vom Hegering

Gruppenbild mit Ministerin: Marcell Schüren (Hegeringvorsitzender), Alfred Nimphius (Kreisjägerschaftsvorsitzender), Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking, Gerhard von Klinggräff (Ehrenvorsitzender Hegering), Karl-Heinz Florenz (CDU-Europaabgeordneter) und Friedrich von der Leyen.

Foto: Norbert Prümen (nop)

Gruppenbild mit Ministerin: Marcell Schüren (Hegeringvorsitzender), Alfred Nimphius (Kreisjägerschaftsvorsitzender), Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking, Gerhard von Klinggräff (Ehrenvorsitzender Hegering), Karl-Heinz Florenz (CDU-Europaabgeordneter) und Friedrich von der Leyen.

Neukirchen-Vluyn/KAMP-LINTFORT.   Christina Schulze Föcking, NRW-Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, brachte für Jäger gute Nachrichten mit.

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Mit Spannung hatten die Mitglieder des Hegerings Lintfort-Neukirchen den Besuch von Christina Schulze Föcking, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, bei ihrer Jahreshauptversammlung erwartet (die NRZ berichtete). Die Ministerin enttäuschte die Jäger nicht und brachte am Donnerstag lang ersehnte Nachrichten mit in die Vluyner Kulturhalle: Die Änderung des Landesjagdgesetzes soll noch in diesem Jahr vom Landtag verabschiedet werden.

Die vor Jahren von Rot/Grün verabschiedeten Änderungen des Jagdgesetzes waren landesweit von den Jägern kritisiert worden. Schulze Föcking: „Deshalb sind wir dabei, das Gesetz sehr umfänglich zu überarbeiten und die Fehlentwicklungen gerade zu rücken.“ Der Gesetzesentwurf soll im Mai in die Verbändeanhörung gehen, das neue Landesjagdgesetz noch 2018 verabschiedet werden.

„Jagd ohne Huhnd ist Schund“

Die Ministerin gab einen Ausblick: Baujagd auf den Fuchs zum Schutz der Bodenbrüter, das Betretungsrecht für jagdliche Einrichtungen wird aufgehoben, Verbesserung der Bedingungen der Jagdhundeausbildung am Wasser. „Jagd ohne Hund ist Schund, der Hund ist Begleiter und verlässlicher Partner des Jägers“, so Schulze Föcking, die selbst Jagdhunde ausgebildet hat.

Außerdem wird wohl ein Nachweis über Trainingsstunden auf dem Schießstand für die Jäger verpflichtend werden, denn: „Um einen sauberen Schuss anzutragen, muss man trainieren“, so die Ministerin, die die Jäger zu Beginn mit den Worten „Liebe Freunde der Natur“ begrüßt und ihnen für ihr gemeinnütziges Engagement für Umwelt und Natur gedankt hatte.

Viele neue Mitglieder

Woraus die Neumitglieder des Hegerings Verpflichtung ableiten können. 53 waren es in 2017, und schon weitere 13 im laufenden Jahr. Zählt man die 34 Neuzugänge aus 2016 hinzu, so kommt man genau 100 Männer und Frauen, die dem Hegering beigetreten sind.

Apropos Frauen: Am Erfolg stark beteiligt sind die „Pfefferhasen“, die Vereinigung der Jägerinnen im Hegering. „Wir sind 35 aktive Jägerinnen und genießen die Freude am Leben“, vermochte Obfrau Anne Kneisel zu verkünden und fügte hinzu: „Heute muss sich keine Frau mehr für ihre jagdliche Passion rechtfertigen.“ Dies hatte auch Ministerin Christina Schulze Föcking zu Beginn der Jahreshauptversammlung nicht nötig gehabt: „Ich bin mit der Jagd groß geworden, mit der Hege und Pflege.“

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