Moers Festival

Neues Festivaldorf hat auch eine Außenbühne mit Programm

Foto: Thorsten Lindekamp

Moers.   Willkommen im Dorf! Hier können Besucher über den Händlermarkt bummeln oder Workshops besuchen. Auch für Kinder gibt es viele Angebote.

Das Dorf kommt in die Stadt. Die Macher des Moers Festivals wollen wieder mehr Gäste aufs Festivalgelände holen. Dabei haben sie auch die im Blick, die keine Festivalkarte haben und laden ein ins Festivaldorf. Wichtigstes Signal für die Seh-Leute: Der Zaun kommt weg. In den vergangenen Jahren trennte er Festivalbesucher und Spaziergänger.

Und so wie früher zu Freizeitpark-Zeiten sollen die Leute auch was von der Musik hören. Deshalb gibt es jetzt eine kleine Bühne vor der Halle. Und vier mal am Tag Musik. Neben Festivalklängen gibt es aber auch anderes zu hören. Zum Beispiel Kinderlieder mit Helmut Meier. Schließlich soll der Bereich um die Halle am Solimare zu Pfingsten ein Treffpunkt für die ganze Familie werden. Das Spielmobil ist da. Beatboxer Carlos lädt zu kleinen Übungseinheiten ein. Es gibt auch Hühner und Schafe zu sehen. Reichlich Sitzgelegenheiten aus Europaletten sind in Arbeit und sollen die Besucher zum Verweilen einladen. „Es ist und bleibt ein Parkplatz“, ist sich Claus Arndt, Geschäftsführer der Moers Kultur GmbH im Klaren, dass der Freizeitpark in dieser Beziehung nicht zu ersetzen ist. Aber man wolle das beste daraus machen.

Im Angebot sind in diesem Jahr auch Workshops

An etwa 70 Ständen, wovon 25 Essbares anbieten, können die Besucher des Händlermarktes vorbei schlendern. Auch hier soll ein neues Gefühl entstehen. Deshalb stehen die Buden nicht mehr streng in Reih und Glied, sondern ein bisschen durcheinander. „Wir haben die traditionellen Anbieter nicht vergrätzen wollen“, sagt Norbert Knabben, der schon seit Jahren den Markt organisiert. Aber mehr Handgemachtes, fair Gehandeltes oder Upcycling sollte her, ebenso wie bei den Essensangeboten vor allem die Stichworte fair, regional und nachhaltig im Mittelpunkt standen. Und die Händler wollen Besucher einbinden und bieten Workshops an. So kann man bei einem Designer T-Shirts mit Siebdruck versehen oder andernorts aus alten Fahrradschläuchen Gürtel oder Schmuck machen.

Damit alles schön übersichtlich ist, gibt es ein grünes Brett direkt am Eingang, der übrigens nah an die Filder Straße verlegt wird. Dort sind auch die Fahrradständer. Bei der angespannten Parkplatzsituation hoffen die Moers Festival Macher, dass möglichst viele mit der Fiets kommen. Oder gleich das Angebot nutzen, ab Parkplatz Mühlenstraße zu Fuß zu gehen. Auf dem Weg durch den Schlosspark ist für Kurzweil gesorgt mit Musik, Tanz, Gesang, Labyrinth und Boulebahn.

Mehr Infos zum Moers Festival 2017 finden Sie hier:

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