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Neukirchen-Vluyn: Auf großer Exkursion nach Kasachstan

Diane Keesen, Rabea Suhre und Alina Bruder (v.l.) zeigen Astana auf einer Landkarte.

Foto: Christoph Karl Banski

Diane Keesen, Rabea Suhre und Alina Bruder (v.l.) zeigen Astana auf einer Landkarte. Foto: Christoph Karl Banski

Neukirchen-Vluyn.   Leistungskurs am Stursberg-Gymnasium plant Weiterbildung in Sachen Nachhaltigkeit auf der Expo in Astana. Die Schüler suchen noch Sponsoren.

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Zentrales Thema der Ausstellung Expo (geschätzte fünf Millionen Besucher) ist die gesicherte, nachhaltige Energieversorgung der Menschen in aller Welt. „Und genau das zieht sich durch alle Bereiche unseres Erdkundeunterrichts“, schildert Lehrer Andreas Forsthövel vom Julius-Stursberg-Gymnasium.

Was spreche also dagegen, eine Weiterbildung dahin zu machen, wo das ganz große Rad in Sachen Nachhaltigkeit und Entwicklung gedreht werde. Der Leistungskurs Jahrgangsstufe 11 war sofort Feuer und Flamme. Kleines Problem: Die Expo findet diesmal im 5000 Kilometer entfernten Astana/Kasachstan statt. Rabea Sohre, Alina Bruder und Liane Keesen stellen das Projekt vor.

19 Schüler und zwei Pädagogen sind unterwegs

19 Schüler und zwei Pädagogen wollen sich Mitte Juni auf den Weg machen. Kosten: etwa 18 000 Euro. „Macht 700 bis 800 Euro pro Schüler, wobei es für die Eltern keine festen Beträge gibt.

Es ist ja keine Jahrgangsreise sondern eine Exkursion“, berichtet der Lehrer. In der Hauptstadt Astana fand sich auch schon ein Partner: „Die deutsche Schule Nr. 46 ist an einem Austausch interessiert“, sagt Alina Bruder. Auch dort beschäftige man sich mit der Expo im Unterricht.

Lehrer schreibt viele Briefe an mögliche Helfer

Wie viele Briefe Lehrer Forsthövel an alle möglichen Institutionen geschrieben hat, weiß er nicht. Aber: „Es unterstützen uns Bundestags- und Europaabgeordnete, wir haben Kontakt zur Deutschen Botschaft.“ Und: „Wir werden vom deutschen Wirtschaftsministerium zur Expo eingeladen und im deutschen Pavillon offiziell empfangen. Das ist doch schon etwas“, meint der Pädagoge.

Das Ministerium zahle auch den Eintritt zur Expo. Dort finde auch der Unterricht statt. Ein erschwingliches Hotel (10 Euro/Nacht) vermittelte die Gastgeber-Schule. Alle freuen sich schon auf die spannende Fahrt: „Es ist ja ein Land voller Gegensätze“, weiß Liane Keesen. Nach der Rückkehr solle es zudem einige Info-Veranstaltungen für Mitschüler und für die Bürger geben. „Auch der Klimaschutzbeauftragte der Stadt unterstützt uns.“

Gute Ideen, um die Reisekasse zu füllen

Trotzdem, es fehlen noch rund 10 000 Euro in der Reisekasse. Daher wollen die „Elfer“ in der Schule Waffeln backen, Autos waschen und vielleicht einen Familien-Tag organisieren. Wer helfen will: 0176/96482136.

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