Fridays for Future

Neukirchen-Vluyner Schüler fahren zur Klimaschutz-Demo

So wie hier wird auch am kommenden Freitag in Düsseldorf demonstriert.

So wie hier wird auch am kommenden Freitag in Düsseldorf demonstriert.

Foto: Kerstin Kokoska

Neukirchen-Vluyn.   Schüler der Gesamtschule Neukirchen-Vluyn fahren während der Unterrichtszeit zur Klimaschutz-Demo „Fridays for Future“. Ein Streik ist es nicht.

Seit Wochen demonstrieren Schülerinnen und Schüler für mehr Klimaschutz – immer freitags zur besten Unterrichtszeit. „Fridays for Future“, lautet das Motto des weltweiten Aktionsbündnisses. Am kommenden Freitag werden rund 60 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Neukirchen-Vluyn zur Demo nach Düsseldorf fahren. Doch eine Beteiligung an dem bundesweiten Unterrichtsstreik ist das nicht – im Gegenteil. Und die Schulleitung unterstützt die Aktion.

Einfach die Schule zu schwänzen, auch wenn’s um eine gute Sache geht, würde Schulleiterin Dr. Beatrix Langenbeck-Schwich auch nicht hinnehmen: „Das kommt nicht in Frage“, sagt sie der Redaktion. Es habe an ihrer Schule in dieser Hinsicht auch noch keine Versuche oder Anfragen gegeben. Doch der Klimaschutz ist auch für die Jugendlichen der Gesamtschule ein Thema, zumal der Protest von einem Teenager ausgeht, der 16-jährigen „Klimaheldin“ Greta Thunberg aus Schweden.

Klimaschutz-Protest passt zu „Schülerwerkstätten“

Inhaltlich passen Klimaschutz und Proteste zu mehreren so genannten „Schülerwerkstätten“ der Gesamtschule an der Tersteegenstraße, die in der siebten und achten Klasse jahrgangsübergreifend und praktischerweise freitags stattfinden.

Die Schüler sind hier im Alter von 13 und 14 Jahren, erklärt Beatrix Langenbeck-Schwich. So agiere die Radiogruppe mit einem journalistischen Ansatz und habe den Wunsch geäußert, nach Düsseldorf zu fahren, um in einem eigenen Beitrag über die Demo und deren Teilnehmer zu berichten. Der Podcast wird später auf der Internetseite der Schule platziert.

Fotos aus Düsseldorf gibt es auf Instagram

Um Berichterstattung geht es auch der „Werkstatt Soziale Medien“, die einen Instagram-Account besitzt und die Aktion fotografisch dokumentieren werde. Eine Reihe von Anknüpfungspunkten zum Klimaschutz sieht die „Werkstatt Gerechtigkeitsliga“, und auch die Schülermitverwaltung macht sich auf in die Landeshauptstadt. Langenbeck-Schwich: „Inhaltlich passt das alles, deshalb konnten wir das genehmigen.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben