Kommentar

Nutzungsgebühr ist nicht gleich Nutzungsgebühr

Matthias Alfringhaus

Matthias Alfringhaus

Foto: Erwin Pottgiesser / FUNKE Foto Services

Offenbar gehen Kommunen sehr unterschiedlich mit der Nutzungsgebühr für Wohnraum um. Doch es gibt noch ein Problem, das viel tiefer greift.

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Wenn Kommunen Wohnraum für Bedürftige zur Verfügung stellen, ist es legitim, Nutzungsgebühren zu erheben. Schließlich möchten Städte wie Moers nicht auch noch auf diesen Kosten sitzenbleiben. Was alles in die Kalkulation einfließt, und wie sie gestaffelt ist, ist aber offenbar höchst unterschiedlich, wie die Beispiele aus Moers und Neukirchen-Vluyn zeigen. Und noch ein Problem wird deutlich: Wären die Kosten für Wohnraum allgemein niedriger, würden die Gebühren auf breiter Front sinken. Dann müssten sich Betroffene nicht mehr darüber ärgern, dass sie fast die Hälfte ihres ohnehin schmalen Einkommens für eine Gebühr aufbringen sollen.

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