Fest

Pappelseefest in Kamp-Lintfort: Die AG präsentiert Projekte

Sebastian, Johan (5), Anne und Theodor (2) Brandhoff haben Spaß beim Pappelseefest.

Sebastian, Johan (5), Anne und Theodor (2) Brandhoff haben Spaß beim Pappelseefest.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  Beim Seefest der Arbeitsgemeinschaft Pappelsee loben die Besucher die Projekte. In einem konkreten Fall sucht die AG aber noch Sponsoren.

Sie verwandeln das alte Modellbootbecken in eine blühende Bienenweide, realisieren den Playparc – einen modernen Trimm-Dich-Pfad und wollen bis zum Ende des Jahres 23 Laternen aufstellen: Wenn es darum geht, das Areal am Pappelsee aufzuwerten, dann ist die gleichnamige Arbeitsgemeinschaft, eine Gruppe im Förderverein der Landesgartenschau, stets zur Stelle.

Zum vierten Mal lud die Arbeitsgruppe am Sonntag zum Seefest ein, um in ausgelassener Atmosphäre über die bisherigen und die anstehenden Projekte zu informieren. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, den Pappelsee wieder aufzuwerten. Wer kann schon behaupten, einen See mitten in der Stadt zu haben. Es wäre schade, wenn dieser nicht mehr gepflegt werden würde“, erklärte Uli op de Hipt. „Wir“, das sind in diesem Fall rund 25 engagierte Bürger, die seit der Gründung der Arbeitsgruppe im Jahr 2015 regelmäßig zusammenarbeiten.

Auf zwei großen Aufstellern wurden beim Fest am Sonntag die bisherigen Projekte bildlich festgehalten. Alle Projekte wurden durch Spendengelder finanziert. Da staunten die Besucher am Sonntag nicht schlecht. „Das sind richtig tolle Ergebnisse“, sagte Brunhilde Gompers. Sie besuchte das Fest, weil sie lange nicht mehr am Pappelsee und dementsprechend neugierig war.

Die Arbeitsgruppe informierte auch über ihr derzeit laufendes Projekt. Sie wollen, dass der Weg rund um den See beleuchtet ist. „Das ist eine schöne Joggingstrecke, aber wenn es dunkel ist, möchte hier natürlich keiner laufen“, erklärte Thomas Harhoff. Die ersten acht Lampen konnten von der Arbeitsgemeinschaft schon angeschafft werden. Die Gruppe sucht jetzt weitere Sponsoren. Die Installation einer Laterne kostet rund 500 Euro. „Wir sind auch auf der Suche nach Verstärkung, auch wenn wir alle mit Herz und Seele dabei sind, sind mehr fleißige Hände immer wertvoll“, betonte Harhoff.

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